Wenn deine Getriebe problemchem macht, könnte doche in wechsel nicht schaden oder?
ich habe bei meinem 6N2 TDI und bei meinem 2F Getriebeölwechsel gemacht und anschließend hat man das Gefühl, ein nahezu neuwertiges Getriebe zu haben. Wieder exaktes Schaltgefühl.
Beide Getriebe ließen sich vorher bei Kälte und nach langen Autobahnfahrten im heißen Zustand kaum noch schalten, sehr schwergängig.
Das ist alles weg.
Öle altern, das Getriebe hat eine Entlüftungsöffnung, da dringt Sauerstoff und Feuchtigkeit ein, wenn es abkühlt und "atmet".
Und, die Additive werden zwischen den Zahnrädern im Laufe der Zeit "zermahlen" oder gecrackt. Das Öl verliert seine ursprüngliche Viskosität und Unempfindlichkeit gegen Temperatureinflüsse und auch die Fähigkeit, einen stabilen, festen Schmierfilm auf den Zahnrädern und in den Lagern zu bilden, egal wie warm oder kalt es ist.
Erst kommt es dann zu Geräuschen im Getriebe und dann zu Schäden mit Totalausfall.
Einfach mal das alte Öl und neues Getriebeöl zwischen den Fingern reiben, dann versteht man, was ich meine...
der Geruch bleibt allerdings paar Stunden an den Fingern...
Sehr schön erklärt. Ich glaube auch, dass es genau so ist, wie du schreibst TDII. Man könnte vielleicht noch ergänzen, dass Getriebeöl, genau wie Diesel oder Rohöl im Laufe der Zeit von Bakterien zersetzt wird. Dafür spricht auch dieser komische braune Film, wenn man ein Getriebe öffnet. Müsste man mal unter ein Mikroskop legen.
Was natürlich schön wäre, wenn das von einem Getriebe- oder Getriebeölhersteller bestätigt werden würde. Sonst bleibt es beim reinen Glauben.
Aber eins ist absolut klar: Ein Getriebeölwechsel KANN NIEMALS schaden und kostet mit Originalgetriebeöl keine 30€, wenn man es selbst macht.
Zitat:
wenn das von einem Getriebe- oder Getriebeölhersteller bestätigt werden würde.
Ja TDII - das klingt absolut plausibel. Leider. :(
Zitat:
Hörte man bei euch auchdie Getriebelager scheppern?
Aber du hast ja eigentlich ein älteres Modell
Es ist ab Werk ne Lebensdauerfüllung drin. Heißt einfach nix machen, bis das Getriebe dann kaputt ist
.
Ich wechsle am Audi alle 120.000km das Getriebeöl, schaltet sich danach jedesmal wieder deutlich flutschiger. Das Öl unterliegt also doch einem Verschleiß, der Wechsel ist mit Originalöl für 30€ selbst gemacht. 300.000km hat das Getriebe so schon problemlos hinter sich.
Der Polo, den ich gekauft habe, hat jetzt 165.000km runter. Werde die Prozedur da auch bald mal in Angriff nehmen.
Mein 6n2 hat auch einen bei 150.000 tkm bekommen!
Habe letztes Jahr neues Getriebeöl in mein DKG-Getriebe eingefüllt bei einem Kilometerstand von glaub ich 177000Km. Danach ließ sich das Getriebe zunehmend immer flutschiger schalten. Ansonsten war kein Unterschied spürbar.
Nun habe ich gestern spaßeshalber dieses Getriebe komplett geöffnet und zerlegt. Zu meiner Überraschung hat das neue Öl (Megol 75W90 Hypoid) , das mittlerweile knapp 8000Km gelaufen ist, die dicke braune Schmierschicht, die sich überall im Getriebeöl abgelagert hat, im neuen Öl nicht aufgelöst hat. Das neue Öl hat nur eine gaaaanz leicht rötlich bräunliche Farbe angenommen. Ich überlege mir gerade, ob ich das Öl und den Schmierfilm nicht vielleicht analysieren lasse, um zu schauen, was das für ein Zeug ist. Insbesondere ob Bakterien drin sind.
Weitere Erkenntnis:
Dieses Getriebe machte noch keine klar vernehmbaren Geräusche. Alles noch im Rahmen der Einbildung. Deshalb war ich auch sehr gespannt, wie das Abtriebswellenlager aussieht. Habe davon schon paar Fotos gemacht.