jop danke
Ob kalt oder warm ist eigentlich egal, kann jeder machen wie er möchte. Was viel wichtiger ist, dass das Auto gerade steht und keine Schieflage hat.
ganz einfach:
Im Kalten und Warmen Zustand prüfen. Wenn du Öl gewechselt hast oder nach füllen musst, so viel nachfüllen das der Ölstand in der Mitte der beiden Makierungen liegt. Somit haste wenn der Motor betriebswarm ist (Also Öl! Temperatur nich Wasser) genügend Luft nach oben hin.
Steht übrigens in jedem Handbuch wie man Öl prüfen tut. Bei Porsche z.b. nur bei laufendem Motor (wenn er noch ne Ölmeßstab hat)
PS: Auch ne Antwort von nem KFZler
Zitat:
Im Kalten und Warmen Zustand prüfen. Wenn du Öl gewechselt hast oder nach füllen musst, so viel nachfüllen das der Ölstand in der Mitte der beiden Makierungen liegt. Somit haste wenn der Motor betriebswarm ist (Also Öl! Temperatur nich Wasser) genügend Luft nach oben hin.
@ R-Line
meinte ja nicht das man bei nem ölwechsel nur bis zu hälfte auffüllen soll. So wie du gesagt hast nach schaun wie viel er bekommen soll ( wobei ich das auch mit vorsicht genießen würde) davon 0,5l weniger usw. usw. so mach ichs.
Nur nicht denken ach sind 3,5 l vorgeschrieben kipp ich rein und jut is. Ist ja vorgeschrieben ^^ meist stimmen die Angaben nicht oder beziehen sich nur bis zur Mitte zwischen MAX und MIN.
gruss
Das Abtropfen des Öles nach einer Fahrt hat sich nach meiner Erfahrung in zwei drei Minuten soweit erledigt, dass man keine Änderung mehr feststellen kann, wenn man länger wartet. Die Mengen, die dann noch fehlen können also nicht mehr nennenswert groß sein.
Aber die Sache mit der Volumenänderung bei Erwärmung ist nicht zu vernachlässigen. Lasset uns Rechnen:
Öl (allgemein) hat einen Volumen-Temperaturkoeffizient von 0,00093/°K.
Klingt wenig, aber es bedeutet, dass sich das Volumen bei Erwärmung um 1°C um knapp 0,1% erhöht. OK, klingt immer noch vernachlässigbar, aber wenn man von einer Temperaturspanne von 100°C ausgeht, werden es plötzlich 9,3% Volumenänderung.
D.h., wenn in einem Motor 4 Liter Öl enthalten sind, dann sind es bei Erwärmung um 100°C knapp 0,4 Liter mehr!
Motor und Ölwanne dehnen sich zwar auch etwas aus, fällt aber bei einem Volumen-Temperaturausdehnungskoeefizient von 0,00006 für Stahlkörper unter den Tisch.
0,4 Liter Unterschied ist schon nicht mehr vernachlässigbar, müssten also bei der Messung mit berücksichtigt werden.
Ich vermute, dass aus Idiotensicherheitsgründen die 0,4 Liter schon in den Spielraum zwischen Min und Max am Ölmesstab eingerechnet sind. Also Max ist nie zuviel und Min nie zu wenig, egal wie warm der Motor ist.
Nachdem ich mir das jetzt alles selbst bewusst gemacht habe, dank dieses Threads, denke ich jetzt, dass es optimal wäre, wenn der Ölstand bei ordentlich warmem Motor genau auf Max stehen würde.