vw teilemarkt

Tatsächliche Sicherheitsabstände auf der AB

Grave
  • polotreff.de Team
Grave's Polo 6N

Zitat:

Ich fädel mich aber auch schon weit voher ein.


genau wie die meisten anderen - daher die probleme - wenn eine spur konsequent bis an die verengung fahren würde, hätten wir nich solche probleme.

probiert es doch mal aus - die spur die endet ist immer die schnellere spur, vorallem weil sich die miesten schon 10km vorher einordnen und die eine spur "überlasten"



Karl-Alfred Römer
  • Themenstarter
Karl-Alfred Römer's Polo 6N

Zitat:

genau wie die meisten anderen - daher die probleme - wenn eine spur konsequent bis an die verengung fahren würde, hätten wir nich solche probleme.


Genau das glaube ich eher nicht.

Zitat:

probiert es doch mal aus - die spur die endet ist immer die schnellere spur, vorallem weil sich die miesten schon 10km vorher einordnen....


Das stimmt wiederum.


Zitat:
und die eine spur "überlasten"


Aber diese Erklärung hinkt wiederum, weil unter den üblichen Auslastungen die einzelne Spur immer noch viel mehr Kapazität hat, als die Einfädelungsstelle.


Grave
  • polotreff.de Team
Grave's Polo 6N

Zitat:

immer noch viel mehr Kapazität hat, als die Einfädelungsstelle.


aber nur dank der unterschiedlichen geschwindigkeiten - bei konstanter geschwindigkeit aller teilnehmer und dem einscheren in die lücke würde da nix passieren - warum heisst das wohl reissverschlussverfahren - beim reissverschluss bildet sich auch kein stau



Zitat:

genau wie die meisten anderen


Genau wie ich.

ich bin auch voll der meinung wie Karli,hatte mir das auch mal durch den kopf gehen lassen und kam auf den entschluss das ich mich vorher einfädele,da in diesem augenblick noch platz frei ist auf der rechts und ich nicht vorne warten muss.
Denn wenn ich mich so verhalte wie es eigenlicht vorgeschrieben ist,dann muss ich ja jedesmal an der verengung anhalten,da mich keiner rein lässt rechts und das ist mir zu doof!


Grave
  • polotreff.de Team
Grave's Polo 6N

Zitat:

frei ist auf der rechts und ich nicht vorne warten muss.


ich hab da noch nie warten müssen ... es gibt zum glück noch leute die das reissverschlussverfahren kennen


Karl-Alfred Römer
  • Themenstarter
Karl-Alfred Römer's Polo 6N

Zitat:

Zitat:
immer noch viel mehr Kapazität hat, als die Einfädelungsstelle.



aber nur dank der unterschiedlichen geschwindigkeiten - bei konstanter geschwindigkeit aller teilnehmer und dem einscheren in die lücke würde da nix passieren - warum heisst das wohl reissverschlussverfahren - beim reissverschluss bildet sich auch kein stau


Du hast vermutlich zum Teil Recht. Die Sache wäre entschärft, wenn sich wirklich alle an das Reißverschlussverfahren halten würden.
Ein Szenario:
Einspurig durchfahrbare Baustelle mit 60 Km/h. Realer Abstand der Autos 15m. Kapazität der einen Fahrspur wäre 3150 Autos pro Stunde.

Vor der Baustelle kommen pro Spur 1000 Autos/stunde an, also 2000 Autos/Stunde. Das ist weit weniger als die Kapazität der einspurigen Baustellendurchfahrt. Es dürfte normalerweise zu keinem Stau kommen.
Wenn alle Autos sehr rücksichtsvoll fahren und sich perfekt im Reisverschluss zusammenfädeln, sollte nichts passieren. Die Autos werden Stufenweise auf 60 Km/h vor der Verengung herunter gebremst. Alle halten sich ganz genau an die Vorgaben. Der Abstand der Autos beträgt bei 1000 Autos/Stunde* Spur 56m. Bei diesem Abstand wäre es für alle überhaupt kein Problem, sich ineinander einzufädeln. Man hätte vor und hinter dem Auto satte 28m Abstand, der auch nach dem zusammenfädeln erhalten bleiben würde.

Nur: Wir sind in der Realität. Der Verkehr auf der Spur, die nicht wechseln muss, wird dichter auffahren als 56m. Er wird so nah auffahren, wie er es gewohnt ist, also bei 60Km/h werden es 15m Abstand sein. Der Verkehr der sich einfädeln muss schaut ich die Lücke an, passt seine Geschwindigkeit an und quetscht sich in die 15m Lücke. nach dem Einfädeln sind vor und hinter ihm 5,50m (15m abzüglich die eigene Autolänge dividiert durch 2) Das ist für 60Km/h bedrohlich nahe. Er wird den Abstand zum Vordermann erhöhen, indem er leicht bremst. Das bewirkt, dass der Hintermann noch stärker bremsen muss. Weil er das vielleicht ein bisschen spät merkt, verkleinert sich der realistische Abstand von 15m auf vielleicht 5m. Und da will sich ein Auto später noch einer einfädeln.
Ich denke der Verkehr bricht hier zusammen. Werde demnächst mal Filmaufnahmen an so einer Verengung machen und hoffen, dass ich einmal eine Staubildung auf Band bekomme. Ich denke, die Autos werden so weit herunterbremsen, bis sie eine gefühlte sichere Kombination von Sicherheitsabstand und Geschwindigkeit erreichen. Die Geschwindigkeit schätze ich auf 5-10 Kmh ein und der Mindestabstand beim Einfädeln vielleicht 4-5m. Damit ergibt sich eine Kapazität von etwa 1000 Autos pro Stunde.

Obwohl bei absolut perfektem Verhalten aller Autofahrer über 3000 Autos pro Stunde möglich wären.
Aber wir wollen realistisch sein: Es ist völlig Utopisch, dass alle Autofahrer sowohl weit vor der Verengung die 56m Abstand einhalten UND perfekt die 60Km/h einhalten UND jeder den anderen hinein lässt, wenn er dran ist?
Ich bin überzeugt, das kommt erst dann, wenn alle Autos nicht mehr von Menschen, sondern von Computern gefahren werden.

Bis dahin ist das alte Verfahren (höchst wahrscheinlich) besser.


gelöschtes Mitglied

    Hä? .... also ich kenn nur das Prinzip " Ey... bin schneller, hab nen größeren, bin wichtig also mach platz oller" ... also Friss oder Stirp mehr erkenn ich auf D ABs net

    Wobei der Mensch sich ja schnell an die Situation anpassen kann...

    Nette Idee die Ihr hier habt aber mehr als wie in der Theorie wird das uch net funzeln


    Antworten erstellen