Hier das PDF vom Nockenwellenhersteller Campro, in dem die Entlüftungsprozedur der Hydros beschrieben wird. Passt wunderbar zu meiner Theorie der wechselnden Drehzahlen (bzw wechselndem Öldruck). Bei jedem Wechsel wird Öl reingepumpt und Öl-Luftgemisch wieder rausgedrückt.
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Hallo!
Hmmm... dort steht aber, dass es Wurst ist ob der Motor mit konstant 2500 Umbrehungen oder mit wechselnden Drehzahlen 4 Minuten lang läuft. Der Sinn ist einfach nur, dass durch den hohen Öldruck die Luft aus dem Stößel gedrückt wird und nicht aufgrund des schwankenden Öldrucks.
Davon abgesehen ist bei kaltem Öl der Öldruck konstant bei um die 5 bar, egal ob Leerlauf oder Abregeldrehzahl.
Die 30 Sekunden Leerlaufphase in der Beschreibung sind auch nur zur Kontrolle da, dass der Stößel bei niedrigem Öldruck nicht wieder zu klappern anfängt (aufgrund von Luftresten oder Verschleiß
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Die gleiche Beschreibung steht in fast jedem Reparaturleitfaden. ![]()
MfG
Weil mir die Sache immer noch keine Ruhe lässt, da nicht ich habe gerade mit einem Techniker bei Campro telefoniert. Der hat das mit dem Öldruckwechsel bestätigt. Ergänzenderweise hat er auch gemeint, dass es zwischendurch ganz gut wäre, bei extrem 'belüfteten' Hydros, den Motor zwischen den Zyklen ein paar Minuten ganz abzustellen. Dabei würden sie sich dann auch entlüften.
Klar, denn in dem Fall hätte man nach kurzer Zeit Null Öldruck und das Öl-Luftgemisch quillt aus der Hydrostößelöffnung in den Zylinderkopf zurück.
Ich denke, man kann hiermit den Thread beenden. Auf jeden Fall Danke für eure Denk-Mitarbeit!