Ich würde die Sache nicht vorschnell mit "selbstschuld" abweisen. Wenn die Baustelle nicht zureichend beleuchtet war oder die Sicht auf das Hindernis versperrt war hat man gute Chancen da was zu holen. Auch wenn andere Fahrzeuge zu schaden gekommen sind kann von einem Einzelfall nicht die rede sein.
Darum, wenn's irgendwie geht (Rechtschutz) einen Verkehrsanwalt einschalten.
In Baustellen muss man mit so etwas rechnen! Und wenn man sein Auto tiefer legt muss man die Straße noch stärker im Auge behalten.
Solange da jetzt keine Rechnung von der Feuerwehr oder sowas kommt würde ich gar nichts machen. Es ist ja fast nichts passiert.
Ich bin auch mal ne Fräßkante runter gesprungen und habe mir die Antriebswellen ins Blech gedrückt. War auch dunkel, die blöde Kante konnte man erst spät sehen, das Schild von der Baustelle konnte ich an der Auffahrt, von der ich kam, schlecht sehen. Wäre ich da 30 oder was da stand gefahren, hätte ich rechtzeitig bremsen können. So bin ich 70 gefahren und konnte nur noch auf 40 oder 50 abbremsen. War ich selber schuld! Shit happens
wenn man mal genauer drüber nachdenkt - bleibe ich bei meiner meinung ![]()
mit jeder modifikation meines autos erhöhe ich ja die betriebsgefahr.
tiefer legen und dann die schuld der strasse geben ist ja wie gegen nen baum fahren und dem baum die schuld geben.
wenn mir jemand die vorfahrt nimmt, mir fliegt meine anlage in´s kreuz und verletzt mich, ist das die schuld des anderen?
montiere ich breitere reifen und fliege wegen aquaplaning von der bahn, wer ist dann schuld? der graben in dem ich lande?
montiere ich beim alten auto ein sportlenkrad ohne prallkissen und verletze mich beim frontalcrash im gesicht ...
es gibt zwar auch temposchwellen, die wegen zu steilem böschungswinkel "weggeklagt" wurden, aber baue ich mir nun das modell "hamsterbacke" an die front mit 3% böschungswinkel und bleibe hängen - schuld der gemeinde
ich verstehe ja durchaus den ärger, aber jetzt rückschlüsse zu ziehen "mein fahrwerk ist tiefer eingetragen, jetzt müssen die strassen passen" klingt selbst beim hunderdstem mal lesen einfach