vw teilemarkt

86C 2F Keilriemenscheibe löst sich nicht

SteveX
  • Themenstarter
SteveX's

Hallo liebe Leute,
dieses ist meine erste Frage an euch.

Ich habe nach Leck am neu eingebauten Thermostatventil Wasser verloren und durch die Überhitzung durch zu wenig Kühlwasser (leider übersehen) ist mir die Zylinderkopfdichtung undicht geworden (Wasser im Öl).
Termostat war dann dicht, aber Kopfdichtung hin.

Jetzt habe ich den Kopf ausgebaut.
Die Schraube am Nockenwellenzahnrad war eingeklebt
und ließ sich mit dem 670 Nm-Schlagscrauber erst nach ca 5 Min. öffnen, weil voll eingeklebt und volle Kanne angezogen.
Gleiches Problem bei der Kurbelwellen-/Riemenscheibe.
2. Gang drin aber noch niemand da zum Bremse treten.

Kommt aber gleich jemand zum Helfen.

Falls sie sich nicht löst, hätte jemand eine weitere Idee?
Hitze ist wegen des unteren Plastikverbaus des Keilriemen nicht möglich.

1000 Dank im Voraus,
Beste Grüße,
Stephan

Nach Hilfe mit Bremsen hat sich die Keilriemenscheiben-Schraube nicht lösen lassen.

Jetzt leider alter Keilriemen und Wasserpumpe drin,
obwohl neue Teile vorhanden sind.

Vorher bin ich 10.000 km gefahren phne Wasserverlust oder Ölverlust.

Bitte um Hilfe zum Umbau des neuen Zahnriemens inkl. Wasserpumpe.

Danke im Voraus,
Liebe Grüße,
Stephan



Nur zu deiner Info ... die Zentralschraube muss zum entfernen der Kurbelwellenscheibe nicht ab, sondern nur die 4 Inbusschrauben rund herum...


SteveX
  • Themenstarter
SteveX's

@83kW

Vielen Dank, dann habe ich das in den Foren falsch herausgelesen.

Vielen Dank!



SteveX
  • Themenstarter
SteveX's

Die Inbusschrauben sind so dermaßen fest, daß der Schlagschrauber bereits auf minimaler Einstellung die Inbus-Senken gerundet hat.
Scheinbar wie bei allen anderen Schraubem voll eingeklebt worden.

Was würdet ihr machen?
- Ausbohren und nach Abnehmen bei eingebautem Motor neue Gewinde schneiden ( mit langem Bohrer und Verlängerung zum Schneiden)?
- Ausbohren und Verschweißen? (Scheibe muß natürlich gerade sitzen)
- Innen einen Vielzahn einschlagen (nächste Größe)?
- Ausbohren und Helicoil verwenden?

Ich bin ratlos!

Weiters:
Hat mal jemand das Gesamt-Drehmoment der Kopfschrauben nach 60+ 2x 90° getestet?

Vielen dank und
beste Grüße,
Stephan


Bei mir hat immer geholfen eine Vielzahnnuss in den Innensechchskant einzuschlagen. Und sowas macht man auch nicht mit dem Schlagschrauber auf, sondern mit nicht ausgenudeltem Imbus mit Gefühl, ev. vorher noch drauf klopfen, daß die Schraube schon mal weiß, daß sie raus muss...


SteveX
  • Themenstarter
SteveX's

@grandpa

Danke Dir, das hatte ich vorher versucht.
Ließ sich mit Inbus und normaler Knarre nicht lösen.

Dann mit Kriechöl eingelassen, daraufgeschlagen, nett und "bitte bitte" hatten nicht geholfen.

"Beten" auch nicht.

Wenn es die Kunststoffverkleidung noch geben würde, würde ich es mit etwas Wärme weiterversuchen.

Ich werde wohl versuchen, eine Mutter draufzuschweißen zwecks größerem Hebel und dann neue Inbus zu verwenden.

Vorher allerdings mit Vielzahn versuchen.

BTW, ich habe komplett neue Werkzeugsätze, nix ausgenudelt.

Aber wenn die wirklich überall massig Schrauben-Kleber eingelassen haben, ist das Ganze kein Wunder.

Ich danke Dir auf jeden Fall erstmal.
Ich lasse die noch einige Male mit Kriechöl ein.

Beste Grüße,
Stephan

P.S.: Kopfdichtung ist drin, jetzt noch durchspülen mit Nigrin, dann Kühlwasser nochmal wechseln und dann
Kühlmittel wegen Frost.

Ölkreislauf werde ich mit etwas Öl Diesel durchspülen vor Ölwechsel.

Habe ich hier im Forum gelesen.

Danke allen anderen dafür.


SteveX
  • Themenstarter
SteveX's

Weiters:
Hat mal jemand das Gesamt-Drehmoment der Kopfschrauben nach 60+ 2x 90° getestet?

Dank und Gruß,

Stephan


Wozu soll das gut sein?

Generationen von Schraubern und Schraubenhersteller sind bisher mit Drehmoment-Vorgaben/-Schlüsseln und geschätzten Drehmomentwinkeln ausgekommen. Zudem ist dieses ja auch abhängig von den verwendeten Schrauben selbst (daher sollte man sich ja auch nicht an die VW-Vorgaben halten, sondern an die des Schraubenherstellers).

Auf der anderen Seite werden die Drehmoment-Werte auch gerne mal heisser gekocht, wie gegessen. Schliesslich gelten diese für fabrikneue Komponenten. Und wer garantiert dir heut zu Tage schon, dass z.B. Gewindebohrungen noch dem original entsprechen (diese werden in den Regel gerollt (ggf. geölt) und nicht geschnitten) - ist also eine eher schlecht Idee, diese Gewinde spannabhebend nachzuschneiden (auch wenn es bequem ist).

Selbes gilt für die Schrauben selbst. Ich hatte schon neue Schrauben (Elring), die Jahrzehnte lang im Karton verbracht haben und weit ab von sauber und geölt daherkamen. Auch ist man gut beraten, die Ölbohrung zu entschärfen, um neuen Undichtigkeiten möglichst wenig Angriffsfläche zu geben.

Ich würde mir daher keinen Kopf deswegen machen.


SteveX
  • Themenstarter
SteveX's

Es ging mir beim Nachschneiden der Gewinde nicht um die Kopfschrauben, sondern um die Inbus-Schraubengewinde an der Keilriemenscheibe, falls ich die eine oder andere ausbohren muß.
Sie lassen sich nicht lösen. Mit neuem gutem Werkzeug.
Scheinbar hat irgendeine Schraubergeneration dort
massig hochfesten Schraubenkleber verwendet (Sekundenkleber).
Das war auf dem Nockenwellenzahnrad genauso.
Rund 5 min. mit dem Schlagschrauber, bis sie endlich auf ging. Und auf dem Gewinde waren die typischen Sekundenkleber-Kristalle auf 2 cm Länge.

Beste Grüße, Stephan



Wenn da Kleber im Gewinde ist, brauchste es mit Kriechöl gar nicht zu versuchen. Wo soll das hinkriechen?
Geht wohl nur mit Wärme, dann wird das Zeug weich. Den Steuerkasten irgendwie schützen.


SteveX
  • Themenstarter
SteveX's

Hallo rooster,
danke Dir!
Ich habe moch mit jemandem gesprochen.
Ideen: Bei Schrauben die nicht aufgehen an der Riemenscheibe, entweder eine Mutter aufschweißen, damit der Hebel verlängert wird oder Köpfe abbohren und Scheibe abziehen.
Anschließend wieder Mutern aufschweißen.

Ich habe erstmal alles wieder zusammengebaut
nach dem Wechsell der Kopfdichtung und bis jetzt ist alles inkl. alter Wasserpumpe dicht und er läuft.

Zahnriemen kommt erst, wenn es etwas wärmer wird.
Dann muß ich sowieso noch etwas schweißen
uund den Tüv machen.

Besten Dank und Grüße,
Stephan.


Antworten erstellen

Ähnliche Themen