Hallo zusammen,
ich arbeite an einer Kombination aus einem GK-Motor mit einem hydraulischen Zylinderkopf. Hintergrund: Mein GK-Zylinderkopf war defekt, und ich hatte noch einen Hydrokopf liegen. Außerdem finde ich das Projekt interessant für Performance-Zwecke, da es scheint, dass das noch kaum jemand gemacht hat.
Folgendes habe ich bereits umgesetzt:
GK-Kolben in einem MH-Block eingesetzt, da die Zylinder des originalen GK-Blocks nicht mehr gerade waren
Kolben und Pleuel gewogen und untereinander ausgewogen
Hydraulischer Zylinderkopf: Kanäle geglättet und Short-Side-Radius vergrößert, aber nicht weiter geöffnet
Ich weiß noch nicht, welche Nockenwelle ich einsetzen soll. Ich suche eine Nockenwelle, die kraftvoll im Drehzahlbereich von ca. 4000–7000 U/min arbeitet und mit einer mechanischen Benzinpumpe funktioniert. Das Fahrzeug ist ein Slalom-Rennwagen, daher sind Leistungsentfaltung im oberen Drehzahlbereich und gleichzeitig eine stabile Luft-/Kraftstoffversorgung über die mechanische Pumpe wichtig.
Weitere Details zu meinem Setup:
Originales GK-Einlass- und Auslasssystem mit Vergaser (besser als das vom 55-PS-Motor)
Ports des Hydrokopfs sind größer als beim GK-Kopf:
• GK: Einlass 34 mm / Auslass 28 mm
• Hydro: Einlass 36 mm / Auslass 29 mm
Originale Ventilfedern und Stößel bleiben vorerst, um Kosten zu sparen
Kupplung: 180 mm mit QR-Getriebe und kurzen Übersetzungen
Slalomgeschwindigkeiten: überwiegend 30–120 km/h, durchschnittlich ca. 50 km/h
Zündung: MH
Meine Frage:
Welche Nockenwelle würdet ihr empfehlen, um in meinem Setup mehr Leistung im Bereich 4000–7000 U/min zu erzielen und gleichzeitig stabile Versorgung über die mechanische Benzinpumpe sicherzustellen?
Vielen Dank im Voraus für eure Meinungen und Erfahrungen!
hallo
häng dich nicht so an der mechanischen benzinpumpe fest , das ist bei den tassenköpfen nicht soo verbreitet wenn`s um tuning geht
Mfg Kai
Hi,
dass der Hydrokopf gerade verfügbar war, verstehe ich, allerdings denke ich es macht technisch wenig Sinn mit einem Hydrokopf zu starten, wenn du mit deinem Drehzahlband am oberen Bereich dessen liegst, was man mit Hydros erreichen kann.
Andererseits kann ich mir vorstellen, dass die Hydroköpfe womöglich den besseren Guss haben als die alten Schleppiköpfe....hmm
Ventilfedern würde ich zumindest mal prüfen, ob die alle die gleiche Federkraft haben. Doppelfedern sind sicher nicht verkehrt, ich würde aber keine zu harten Federn fahren. Das erhöht nur unnötig die Kräfte im Ventiltrieb.
Beim GK Vergaser kannst du die zweite Stufe noch ein Stück erweitern. Wenn du den umbedüsen musst, kann ich dir auch ein bisschen helfen.
Mit der 180er Kupplung kommst du recht schnell an deren Grenzen.
Ich fahre selbst eine 180er Kupplung & meine dass die fast am Limit läuft. 20Nm zusätzliches Drehmoment würde die wahrscheinlich killen.
Zitat:
dass der Hydrokopf gerade verfügbar war, verstehe ich, allerdings denke ich es macht technisch wenig Sinn mit einem Hydrokopf zu starten, wenn du mit deinem Drehzahlband am oberen Bereich dessen liegst, was man mit Hydros erreichen kann.
Die Ventilteller sollten auch mit den Serienmäßigen Ventiltaschen genügend Platz haben. Da ist doch jede Menge Luft.