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Zylinderkopfdichtung?!

Polo6N_girl1988
  • Themenstarter

Wenn es bei genau -20Grad ist, ist das dann noch okay oder schon handlungsbedürftig?



weniger ist schlecht und mehr als 35 oder so ist auch schlecht begründung haste ja schon mehrfahr hier im Thread.
Wenn dieser Ölverbrauch aus der ablassschraube kommen würde oder sonst wo durch ölverlust am motor würdest du definitv flecken unterm Auto hinterlassen! Bzw wenn es nur bei erhöhten druch wärend der fahrz austritt müsste dein Motoraum verölt sein und ab und an mal n tropfen fallen lassen wen du stehtst. Also so schön ne undichte Ablasssschraube klingt, die wird es nicht sein :(
Druchverlustprüfung ist hier schon ein Link in diesem Thread zu. Selber machen ist je nach werkstattausstattung und eigenem Können möglich, aber nicht einfach!

MFG
Ferringo


Zitat:

würdest du definitv flecken unterm Auto hinterlassen!

Merkt man ggf nicht schnell genug wenn man (wie ich) dauernd wechselnde Parkpläzte hat und es nicht allzu viel ist.
Sieht man auch ohne Hochbocken wenn man weis wo man hinschauen muss ^^
Beifahrerseitig der tiefste Punkt des "Motors", leicht schräg nach hinten schauend
Kostete eben nix nachzuschauen, deswegen die Anmerkung

Kompression prüft nur dein Druckmaximum beim verdichten (Motor dreht per Anlasser durch ohne zu zünden).

Druckverlustprüfung is "statisch", man gibt Druck drauf und schaut nach paar Minuten/Stunden ob der abgenommen hat.

Ich würd mir (aber nicht jedem) beides zutrauen selber zu machen; Kompressionsprüfer hab i mir neulich in der Bucht für 17€ geholt.
Kann man ggf. auch für die Verlustprüfung Zweckmissbrauchen - mal schauen ^^

---

-20 is i.O., war also sehr wahrscheinlich Fertigmix was du da gekauft hast.

Keine Ahnung was man genau braucht aber ich würds mir eben auf zwischen -20 und -30°C einstellen (passt also, wenn du nicht in Schneehaufen parkst).



Polo6N_girl1988
  • Themenstarter

Danke für Eure Antworten, also ich weiß, dass wohl etwas öl am motorblock ist. Beim Zylinderkopf in der Nähe ist ein schwarzes Dichtgummi Also zwischen dem Zylinderkopf und dem Motor ?! und da kommt ganz minimal Öl raus...

Ölflecken auf unserem Stehplatz, wo das Auto eigentlich dauerhaft geprakt ist, wenn wir zuhause sind, hab ich so noch keine gefunden.

Gestern wurde nochmal ins Kühlerwasser geschaut, da haben wir jedenfalls kein Öl im Wasser vorfinden können. Auf den Frostschutzprüfer warte ich noch...


Denke mal den Ölfilm müsste man im Ausgleichsbehälter oben drauf schimmern sehen können wenn da Öl im Wasser is.
Des war aber noch nirgendswo erwähnt - eher andersrum (Wasser im Öl).
Des verdampft aber wenn der Motor warm is und haut übern Entlüftungsschlauch in den Luftfilterkasten (und dann zur Verbrennung) ab.

Leicht Ölfeucht darf der Block sein, nur "naß" eben nicht.
Schwitzen is normal, auslaufen aber nicht.
Schwitzen = du siehst es von außen, merkst aber keinen "Pegelabfall" am Meßstab (Öl).

Könnt ja auch sein dass die Entlüftung dicht is und es deswegen des Öl mitverbrennt.

Aber erst mal den Druckverlust prüfen obs nicht doch die Dichtung/Kolbenringe is/sind


Polo6N_girl1988
  • Themenstarter

Hallo,

also im Kühlwasser ist auch kein Ölfilm zu sehen! Dieser weiße Schleim ist wieder da, auch nach einer heutigen Langstrecke von ca. 60km...
Aber im Öl selbst habe ich keinen weißen Schleim gesehen.

Macht sich eine ZKD auch anders bemerkbar, zum Beispiel durch ruckeln im dritten gang?
Druckverlustprüfung lasse ich machen, sobald mein Lohn da ist! Hoffe das wird nicht zu teuer?!


Zitat:

Dieser weiße Schleim ist wieder da

Wo ?
Im Deckel? Eher bräunlich als weiß ?
Deutet auf Wasser im Öl (Kurzstrecke), aber nach 60km sollte der wieder einigermassen weg sein wenn ich mich recht entsinne.

Direkt "weißer" Schleim is mir unbekannt, aber sag erstmal wo der is.

Zitat:
Macht sich eine ZKD auch anders bemerkbar, zum Beispiel durch ruckeln im dritten gang?

Nein, generell.
Kommt aber auch auf die Fahrweise drauf an.
Zieh die Gänge mal hoch bis 4000 und beobachte obs Drehzahl-, Geschwindigkeits- oder ...-abhängig is.
Durch auskuppeln kann man bei erreichter Geschwindigkeit die Drehzahl wegnehmen etc.

Zitat:
Druckverlustprüfung lasse ich machen, sobald mein Lohn da ist! Hoffe das wird nicht zu teuer?!

Also ICH würd für die ned mehr als 20 Euro zahlen, drüber würd ich die selber machen mitm Kompressionsprüfer (~17€ in der Bucht).

Kann Kühlwasser ins Öl wenn die Kompression noch stimmt ?
Sind da auch Ölkanäle durch die Dichtung gehend für die Nockenwelle oder so?

Könnt nämlich dann sein, dass die Dichtung hin is und die Kompression trotzdem noch passt (Deswegen würd ich auch ned allzu viel ausgeben für so einen Test sondern den lieber selber machen, da ich mir meine Arbeitszeit ned berechne - dafür kenn ich mich zu gut).


Polo6N_girl1988
  • Themenstarter

Ja der weiß-gelbliche Schleim, auch nicht viel kam nach dem Wegwischen wieder am Öldeckel zum Vorschein, er ist nirgends anders zu finden, sondern nur da... Werde aber mal ein Foto hochladen

Zitat:

Kann Kühlwasser ins Öl wenn die Kompression noch stimmt ?
Sind da auch Ölkanäle durch die Dichtung gehend für die Nockenwelle oder so?
--> Das verstehe ich nicht so wirklich... Ich hab doch als Frau keinen Plan ob da irgendwelche Kanäle durch die Dichtung gehen... Für mich sieht sowieso alles gleich aus im Motor! Ich hab nen bisschen Ahnung, zum Beispiel wie ich nen Ölwechsel mache und nen Scheibenwischermotor vorne austausche, wie ich Reifen wechsel, wo sie Dk sitzt und der Luftfilter, das wars aber auch schon!

Kann eine ZKD kaputt gehen wenn das Thermostat da bei diesem Ventilator kaputt ist oder wenn man ne längere Zeit mit nur drei Zylindern rumfährt?

Zu dem ruckeln: Hatte das vorher schlimmer, war nen kaputtes Zündkabel.... Jetzt ist es nur ganz kurz wenn der Motor kalt ist im dritten Gang...


Also bei einer Kaputten Zylinderkopfdichtung kann Öl ins Kühlwasser gelangen oder durch einen Riss in Block bzw Kopf. Und Natürlich wird die NW durch Bohrungen von Block über ZKD in Kopf mit Öl versorgt!

Wenn das wirklich nicht viel am Deckel ist kann dass auch bei 60km feuchtigkeit durch Kurzstrecke sein. Finde 60km auch keine so brachial lange strecke.
Wenn du allerdings wirklich 1 lieter öl auf 450km verbrauchst dann hast du definitv andere sorgen. Die üblichen verdächtigen sind hier Ventilschaftdichtungen oder Kolbenringe. Bei Kolbenringen muss man sich dann auch mal das Hohnbild der Zylinder und das Höhenspiel der Kolbenringe im Kolben genau ansehen. Schaftdichtungen wären die Deutlich bessere ursache was kosten angeht, wenn auch nicht ganz billig. Je nach werkzeug kann hierzu sogar der Kopf montiert bleiben, jedoch ist es meiner meinung nach besser den Kopf herrunter zu nehmen, die Ventile von den Verkrustungen aus Öl und verbrennungsrückständen zu reinigen und neu einzuschleifen. Habe das bei etwa 190tkm beim 55PS Motor im 6n meiner Mutter gemacht und seid dem ist wieder Ruhe mit Ölverbrauch. In einer Werkstatt ist dieses aber glaube ich nicht wirtschaftlich. Villeicht haste ja einen Bekannten der dir da weiter helfen könnte oder hier im Forum jemand in der Nähe?

Was ist jetzt fast vergessen habe, könnte auch Öl über eine Defekte Kopfdichtung in den Brennraum gelangen und so verbrannt werden. Das wäre noch die allerbeste Alternative.

MFG
Ferringo



Polo6N_girl1988
  • Themenstarter

Hallo,

ich hab mir jettz gedacht, dass ich einfach mal nen Bild vom Öldeckel und vom Messstab mache, jetzt ist das kein weißer Schleim mehr, sondern bräunlicher Schleim....

Nach einer Autobahnfahrt, woich wegen den Wetterverhältnissen höchstens 110 fahren konnte, hab ich dann den Öldeckel nochmal fotographiert.


Auf dem Ölmessstab sehe ich keine Punkte, kein Wasser oder sonstiges....

Öl im Ausgleichsbehälter hab ich auch nicht gesehen.... Temperatur bei -25 Grad im kalten Zustand (vielleicht hab ich das auch falsch gemessen).


Das letzte Bild ist nach der Autobahnfahrt gemacht worden.

Hab den Öldeckel danach abgelassen und mal mit klarem wasser und einem Tuch abgewischt und das Auto draußen ohne Öldeckel stehen, damit das Kondenswasser verdunsten kann.... Hoffe das ist nicht tragisch wenn es regnet, hab ja Motorhaube zugemacht!

Achso und der oberste Schlauch zum Ausgleichsbehälter ist etwas warm, der untere kalt...



Öleinfülldingens.jpg
Öleinfülldingens.jpg
Ölmessstab!.jpg
Ölmessstab!.jpg
Ölschlamm am Deckel.
Ölschlamm am Deckel.
Ölschlamm nach Autob
Ölschlamm nach Autob
Ausgleichsbehälter.j
Ausgleichsbehälter.j
nOCHMAL öLMESSSTAB1.
nOCHMAL öLMESSSTAB1.
öLMESSSTAB NOCHMAL.j
öLMESSSTAB NOCHMAL.j
wASSER IM agb.jpg
wASSER IM agb.jpg
wASSER IM aUSGLEICHS
wASSER IM aUSGLEICHS

Das was auf dem Deckel zu sehen ist geht als Kurzstreckenschleim druch. Aber kannst den deckel wieder drauf machen, da das eh nicht verdunstet wenn das öl nicht warm ist, also richtig warm ist.

Das der untere Schlauch vom Ausgleichsbehälter kalt ist, deutet darauf hin, dass das Thermostat geschlossen ist. Wenn der Motor aber zu warum wird (anzeige deutlich über mitte) und der dann immernoch kalt ist ist das Thermostat defekt.

MFG
Ferringo


Polo6N_girl1988
  • Themenstarter

Danke, also denkste das ich mir laut der Bilder keine Sorgen machen muss wegen ner defekten ZKD? Aber soviel Schleim wegen Kurzstreckenfahrten, meine Güte!

Deckel ist wieder drauf lol

Habe mal darüber nachgedacht, dass ich vielleicht so ein Anti-Ölschlamm Zeugs kaufe udn das reinkippe, was meint ihr dazu?
Ja das Problem ist ja, dass ich nicht weiß, wann er in der Mitte ist, weil die Anzeige nicht funktioniert, trotz neuem Temperaturfühler...

Also ich weiß auch so, dass das Thermostat kaputt ist, weil wir haben den mal heißlaufen lassen und da ging der Ventilator ja nicht und haben dann das Thermostat überbrückt, dann ging der wohl.... Muss ich bei gelegenheit neu machen lassen!

LG


Zitat:

hab mir jettz gedacht, dass ich einfach mal nen Bild vom Öldeckel und vom Messstab mache



Der "braune Schleim" is eben Wasser im Öl, verschwindet aber nach Langstrecke (bei 110 wird der Motor jetzt auch ned soo arg warm, selbst bei 60km). Wurde aber ja eben "schon besser".

Kanns sein dass des Ventil im blauen Deckel des AGB hin is und der deswegen den Druck "in den Motor rein" abbaut ?

Für mich schauts so aus als wär auf dem letzten Bild weniger Kühlwasser drinnen?

Auf dem vorletzten kann man nix schlimmes sagen; Stand passt und auf der Oberfläche schwimmt kein Öl.

Ölstand passt auch und schaut nicht wirklich nach Verlust aus bzw. hat sich nicht für mich ersichtlich verändert (zumindest nix was nach 1l/100km ausschaut).

---

Die Frage nach den Ölkanälen war eher für die Spazis gedacht; wollt nur sichergehen
Aber dein Kühlwasser schaut "sauber" aus, also hat sichs eh schon erledigt (dein Öl haut nicht ins Kühlwasser ab, aber vllt. dein Wasser ins Öl).

Hast du immer noch Rauch hinten raus kommen?

Der sollte immer auf 4 Zyl. laufen - wenn dein Kabel def. neu is schau mal im Verteiler nach ob da grünspan drinnen is (der rote Deckel wo die Zündkabel rein gehen), glaub den hattest noch nicht offen.
Grünspan kann man an den 4 Kontakten abkratzen mitm Schraubenzieher/-dreher, der in der Mitte glaub ich is eh meist sauber.
Nur eine weitere kostenlose Idee die helfen könnte

Is zweifach geclipst und ab und an voller Feuchtigkeit.

---

Wenn du mit "Temperatur bei -25°C" dein Kühlwasser meinst mitm Frostschutzprüfer isses vollkommen i.O. und mehr als akzeptabel
Stimmt auch grob von der "Farbintensität" die man auf dem vorletzten Bild sieht.

---

Zitat:
Anti-Ölschlamm Zeugs

Würd ich persönlich lassen da noch weitere Additive dazuzuschütten, löst die Symptome aber nicht die Ursache.
Ferner kann dann ggf. (wer weis was da drinnen is) auch einfach die Wasseraufnahmefähigkeit herunter gesetzt werden und des Wasser sammelt sich "wo anders" im Motor.

Hast du einen Laptop ?
Wenn ja lohnt es sich langsam mal ein OBD-Interface zu kaufen für ca.20,- wegen Fehlerspeicher und/oder Messwerten


Polo6N_girl1988
  • Themenstarter

So also nachdem ich den ganzen Öldeckel gestern sauber gemacht habe und wir dann ca. 70km Autobahn gefahren sind, ist dieser blöde Schlamm schon wieder da.


schau mal ob du durch das loch vom Öldeckel noch weiter unter den deckel schauen kannst. Ist da viel schleim, schauts nicht so gut aus, ist da fast nix würde ich weiterhin auf kurzstreckenfeuchtigkeit tippen... Das ganze ist nie so einfach. Da würde eine Druckverlustprüfung gut aufschluss geben....

MFG
Ferringo


Polo6N_girl1988
  • Themenstarter

Hallo,

ich hab mich bezüglich der Kosten einer Druckverlustprüfung in einer freien Werkstatt informiert und habe denen auch die Werte des Kompressionstest gezeigt, die meinten dann, dass die eine Druckverlustprüfung erst machen, wenn der Kompressionstest unregelmäßigkeiten von mehr als zwei bar aufweist, was bei mir nicht der Fall war.... Da es eben auch mehraufwand ist!


ich würde erst mal das Kühlwasser auffüllen auf Max und dann mal fahren wenn er nirgends tropft und das Kühlwasser voll bleibt hast auch keine kaputte ZKD.
ansonst wie schon mal geschrieben auf Abgase im Ausgleichsbehälter prüfen,die Zündkerzen anschauen oder den Brennraum mit dem Endoskope überprüfen.


Paar Gedanken zur ZKD:
Die ZKD muss drei Drücke gegeneinander isolieren:
1. Gasdruck im Zylinderraum
2. Öldruck in den Ölkanälen
3. Wasserdruck in den Wasserkanälen


Je nach Situation kann
1. Öl in den Zylinderraum
2. Öl ins Kühlwasser
3. Wasser in den Zylinderraum
4. Wasser ins Öl
5. Verbrennungsgase ins Wasser
6. Verbrennungsgase ins Öl
gedrückt werden.

Ob ein Materialfluss statt findet, hängt von den Druckdifferenzen ab.
Normale Drücke:
Öl: 1-3 Bar (anhängig von Drehzahl und Öldruckregler)
Wasser: 1-1,5 Bar (normalerweise 1 bar)
Brennraum: 0,1 - 100 Bar

Kühlwasser in Zylinderraum:
Wenn Kühlwasser in den Zylinderraum gelangt, verdampft es und wird ausgepufft. Es dampft mehr und länger aus dem Auspuff (weiß ) Durch die höhere Luftfeuchte der Verbrennungsgase gelangt ein kleiner Teil des Wassers ins Öl. Dadurch steigt der Ölschleimgehalt stetig und zügig.

Es kann nur dann Kühlwasser in den Zylinderraum gelangen, wenn der Druck im Wasser höher ist, als im Zylinderraum. Das ist nur im Ansaugtakt der Fall. Je weiter die DK geschlossen ist, umso mehr. Die Druckdifferenz kann bei kaltem Wasser und geschlossener DK maximal vielleicht 0,8-0,9 Bar sein. Bei heißem Wasser entsprechend mehr. Der Fehler ist nicht unwahrscheinlich und reicht, die Ölsahne kontinuierlich zu erhöhen.

Kühlwasser ins Öl:
Weil der Öldruck normalerweise deutlich höher ist, als der Wasserdruck, kann nur in ganz wenigen Ausnahmefällen Wasser über die ZKD ins Öl gelangen. Deshalb ist diese Möglichkeit unwahrscheinlich (Ausnahme: Wasser kocht oder Druck durch Abgase im Kühlwassersystem und/oder Ölpumpe verschlissen oder Öldruckregelventil defekt)

Öl in den Brennraum:
Wenn Öl durch die ZKD oder Ventilschaftdichtungen in den Brennraum gelangt, wird dieses zum Teil verbrannt. Dabei entsteht blauer Rauch. Das ist immer möglich außer im Verdichtungs- und Arbeitstakt.

Öl ins Kühlwasser:
Wenn Öl ins Wasser gelangt, bildet sich im Kühlsystem eine Öl-Wassermischung, die aussieht, wie schmutzige Hühnersuppe. Also viele Fett und Ölaugen auf dem Kühlwasser.



Verbrannungsgase ins Öl:
Wenn Verbrennungsgase ins Öl gelangen, werden diese Gase über die Kurbelgehäuseentlüftung wieder der Verbrennung zugeführt. Ein Teil der Gase kondensieren aber im Öl und befeuchten es. Extrem wahrscheinlich wegen der hohen Druckdifferenz.

Verbrennungsgase ins Kühlwasser:
Wenn Verbrennungsgase ins Kühlwasser kommen, muss sich auch bei kaltem Wasser schon ein Druck im Kühlsystem aufbauen. Das müsste man am Ausgleichsbehälter sehen und hören. (Extrem wahrscheinlich wegen der hohen Druckdifferenz)






Unabhängig von der ZKD gibt es noch einen Wasserfluss:
Bei der Verbrennung von 5 Litern Benzin entstehen auch ungefähr 5 Liter Wasser. Ein kleiner Teil davon geht mit den Verbrennungsabgasen an den Kolbenringen vorbei ins Kurbelkgehäuse. ( Blowby-Gase)

Im Laufe der Zeit verschleißen Kolben, Kolbenringe und Zylinderwände. Dadurch wird das System undicht. Es gelangen mehr Blowby-Gase und damit mehr Wasser ins Kurbelgehäuse und damit ins Motoröl. Bis zu einer Öltemperatur von 50°C kondensiert Wasser aus den Abgasen ins Öl hinein. Darüber trocknet das Öl ab.




Zur Kompressions und Druckverlustmessung:
Unsere Motoren verdichten ungefähr mit 1:10. Würden sich die Gase beim Komprimieren nicht erhitzen, läge der maximale Kompressionsdruck bei 10 bar. (Thermodynamik : Isotherme Zustandsänderung) Aber die Gase erwärmen sich bei der Kompression. Dadurch ist eine Kompression von theoretisch 25 Bar möglich. (Thermodynamik Adiabatische Zustandsänderung) In der Praxis ist es so, dass die komprimierte und erhitzte Luft einen Teil ihrer Wärme an den Motor abgibt. Dadurch sinkt der theoretisch mögliche Kompressionsdruck auf vielleicht 15 Bar. Darüber hinaus gibt es halt noch Verlust durch Undichtigkeiten an den Kolbenringen und Ventilen. So dürften sehr gut abgedichtete Motoren Werte knapp unter 15 bar haben. Da dieser Wert auch von der Motortemperatur abhängt, muss er unter standardiserten Bedingungen gemessen werden. Also immer die gleiche Temperatur. Weil es schwierig ist, im allgemeinen Werkstattbetrieb einen Motor erst einmal auf eine definierte Temperatur zu bringen, hat man einfach beschlossen, den Motor im kalten Zustand zu messen. Dann befindet sich die Temperatur in einem relativ kleinen Fenster, was gut vergleichbare Werte bringt.
Da die Verluste durch Undichtigkeit abhängig sind von der Drehzahl nimmt man eine niedrige Standarddrehzahl: Anlasserorgeln. Wenn die Batterie schwach ist, sinkt die Orgendrehzahl und damit die Kompression: Aber sie sinkt gleichmäßig.
Im Laufe der Zeit verschleißen die Kolbenringe. Sie tun das normalerweise gleichmäßig. Bei normalem Verschleiß sinkt die Kompression auf allen Zylindern auch gleichmäßig. Ist aber irgendwo etwas defekt, fallen die entsprechenden Zylinder kompressionsmäßig aus dem Rahmen.

Was kann man aus diesen ganzen Einzelzusammenhängen schließen:
Wenn man die Kompression misst, und man erhält gleichmäßige Werte, dann ist der Motor höchstwahrscheinlich nicht defekt, sondern schlimmstenfalls altersgemäß verschlissen, denn es ist unwahrscheinlich, dass alle Zylinder gleich kaputt sind. Eine gewisse Toleranz muss man aber zulassen, denn die unterschiedlichen Zylinder können durch leichte Unterschiede in der Kühlung auch leicht unterschiedlichen Verschleiß haben. Da diese Unterschiede konstruktionsbedingt sind, müssten alle Motoren der gleichen Bauart das gleiche Muster an Verdichtungsverteilungen haben.
Weil die Kompression von der Motordrehzahl und der Motortemperatur abhängt, sagt eine Kompression von gleichmäßig 10 Bar nur in Verbindung mit der Drehzahl und Motortemperatur etwas aus. Bei zwar gleichmäßigen aber sehr niedrigen Werten, lohnt es sich also genauer nachzuschauen, z.B. mit einer Druckverlustmessung. Ebenso bei ungleichmäßigen Kompressionen auf unterschiedlichen Zylindern.



Rückbezug auf den hier vorliegenden Fall:

Gemessene Kompressionswerte:
1.Zylinder: 10 bar
2.Zylinder: 9,8bar
3.Zylinder: 10,4
4.Zylinder: 11 bar

Falls der Starter oder die Batterie zum Messzeitpunkt nicht sehr schwach waren, sind diese Werte sehr niedrig. Es ist also von erhöhtem Verschleiß und vestärkten Blowby-Gasen auszugehen. Das verstärkt die Bildung von Ölschleim deutlich. Hier muss aber sonst nichts defekt sein.

Was kann man tun?
1. Möglichst selten Kurzstrecken (unter sagen wir 20Km)
2. Einmal wöchentlich mit etwas erhöhter Drehzahl auf die Bahn.
3. Ölwechselintervalle verkürzen oder Öl ablassen, abkochen (trocknen) und wieder einfüllen.







Edit:
Habe noch etwas wichtiges vergessen:
Natürlich kann auch Abgas von einem Zylinder in den benachbarten Zylinder gelangen. Sieht man z.B. hier:



Äußert sich nur in Kompressionverlusten in den beiden betroffenen Zylindern, aber kein Öl im Wasser und umgekehrt.


Polo6N_girl1988
  • Themenstarter

Hmmm sehr viel Fachchinesisch, aber dennoch gut. Vielen dank!
Ich hab ja deutlichen unterschied auf Zylinder 4 und 2, was aber wahrscheinlich damit zusammenhängt, dass ich die messung machen lassen habe, als er nur auf drei Zylindern lief...


Zitat:

denn es ist unwahrscheinlich, dass alle Zylinder gleich kaputt sind


bei meinem alten NZ Motor waren alle 4 zylinderwände abgenutzt..kompression auf allen 4 pöten 11bar.Als ich den Motor draußen hatte und den kopf runter genommen hatte war auf keinem zylinder mehr nen kreuzschliff zu sehn


Ja nee, so war das nicht gemeint. Die Zylinder verschleißen halbwegs gleichmäßig, aber ich habe Defekte also schlagartig vorkommende Schäden im Sinne von Dichtungsschäden oder Ventilschäden oder Risse im ZK oder vergleichbares gemeint. Diese tauchen normalerweise nicht gleichzeitig und in gleichem Maße bei allen Zylindern auf. Hoffe, das jetzt verständlich abgegrenzt zu haben.


Zitat:

Öl ablassen, abkochen (trocknen) und wieder einfüllen

Ab ca. 120°C fangen die Additive bereits teils an sich zu zersetzen.
Wer also kochen will sollte ein Thermometer mit rein legen und die Temperatur auf ca. 110°C halten.

Ferner aufpassen und Ölbrände nicht mit Wasser löschen falls mal was daneben geht.
Außerdem ist heißes Öl heiß (gibt Leute, die daran nicht denken), also obacht und nix verschütten

---

Die ZKD muss die drei Drücke auch "gegen Umwelt" isolieren.

Ferner bin ich mir nicht ganz sicher, ob ein leerer Akku und/oder schwacher Anlasser die Druckmessung maßgeblich beeinflusst, da ja nicht statisch gedrückt wird sondern er (falls die Kombi genug Kraft hat "durchzudrehen") immer nur bis zum OT verdichtet, oder

Die Kompressionsprüfung testet nämlich nur, ob ZKD, Kolbenringe und Ventile dicht sind - jeweils beim OT (wenn maximale Kompression anliegt).

Die Kombination Anlasser/Akku nimmt also m.M.n. nur starken Einfluß auf die Verdichtung, wenn er nicht über den OT kommt


aso ok


Das mit dem Thermometer ist eine gute Idee. Wobei man sich wahrscheinlich wundert, dass das Öl zunächst partout die 97-100°C überschreiten will, obwohl es kocht, wie blöde und Öl doch eigentlich einen viel höheren Siedepunkt hat. Und ausgerechnet dann, wenn das Kochen aufhört, wenn man also meint, das Öl würde sich abkühlen, zeigt das Thermometer steigende Temperaturen an. Scheinbar paradox, aber ist tatsächlich so.

Ich habe so einen Einkochtopf, den ich im Rahmen einer Mike-Sanders-Korrosionschutzfett-Sanierung gekauft habe. Bei dem kann man die maximale Temperatur einstellen. Sehr praktisch.

Zitat:

Die ZKD muss die drei Drücke auch "gegen Umwelt" isolieren.


Ja stimmt. Weiß jemand, wie häufig es vorkommt, dass die ZKD in der Form undicht wird, dass hier Öl, Wasser oder Abgase nach außen dringen? Wird wohl eher selten sein, aber genau weiß ich es nicht.

Zitat:
Ferner bin ich mir nicht ganz sicher, ob ein leerer Akku und/oder schwacher Anlasser die Druckmessung maßgeblich beeinflusst, da ja nicht statisch gedrückt wird sondern er (falls die Kombi genug Kraft hat "durchzudrehen") immer nur bis zum OT verdichtet, oder

Die Kompressionsprüfung testet nämlich nur, ob ZKD, Kolbenringe und Ventile dicht sind - jeweils beim OT (wenn maximale Kompression anliegt).


Danke für deinen sachlichen Widerspruch Joey. Also ich denke mir das so: Je schneller der Anlasser dreht, umso weniger Zeit haben die Abgase, sich durch die Undichtigkeiten zu verflüchtigen. Das kann man in der Praxis sehr schön nachvollziehen, indem man einen Motor von Hand langsam durchdreht. (habe ich bei Flugzeugmotoren schon tausende Male gemacht) Man hört, wie sich die Luft durch die Undichtigkeiten quetscht und hat nur minimalen Widerstand zu überwinden - fast nur den Reibungswiderstand, wenn man nur langsam genug durchdreht.

Beim Druckverlusttest dagegen muss der Motor sich gar nicht drehen. Der Motor wird an der interessanten Position (meistens OT) fixiert. Hierbei spielt die Drehzahl selbstverständlich keine Rolle, denn es gibt ja keine.

Hier ein interessanter Link: [Dieser Link ist nur für Mitglieder sichtbar


  • Danke für den Link
    Überleg grad wie ichs mir fast kostenlos nachbastel ^^

    Aber (zur PDF): Beim Polo dürfte man die Kaputten Kolbenringe am ehesten im LuFi-Kasten bei dem Entlüftungsschlauch hören können (ggf kurz zuhalten um den ansaugtrakt auszuschließen - kurz wegen ölfontänen bei zu viel überdruck)
    Dabei am besten Peilstab drin und Einfülldeckel drauf lassen.

    ---

    Ich glaub nach "Umwelt" sind die wenigsten ZKD-Schäden; die meisten werden sich intern im Umkreis der Brennkammern abspielen wegen Druck und Temperatur. Wollts aber trotzdem ergänzen

    ---

    Zitat:

    Je schneller der Anlasser dreht, umso weniger Zeit haben die Abgase, sich durch die Undichtigkeiten zu verflüchtigen

    Aber umso größer is die Druckdifferenz die die Gase rausdrückt.
    Da die Luft recht "träge" ist hat es (die Anlaßgeschwindigkeit) natürlich einen Einfluß auf das Kompressionsverhalten.
    Denke aber in dem recht schmalen Band zwischen "anlasser dreht grad noch ohne stottern" und "anlasser dreht vollgas" wird sich da kaum ein großer Unterschied bemerkbar machen.
    Wird sich so um die 100upm abspielen der Unterschied - klar macht er was aus, aber obs ins Gewicht fällt müsste man mal nachmessen (mach ich dann mal mit meinem wenn ich dazu komm - orgeln bis der Akku leer is und dann schauen ob sich was geändert hat

    ---

    Nochmal dazu wie ich den Link interpretier:
    Druckverlusttest kann man also ggf. auch selber machen wenn man einen Kompressor dranhängt und horcht wos raus kommt - im Normalfall dürfte nämlich eigentlich NUR beim Öl Luft ankommen wegerm Verschleiß der Kolbenringe.
    Die Ventile und die ZKD müssten auch bei älteren Motoren noch halbwegs dicht sein.

    Außerdem gehts hier bei der ZKD ja auch meist nur um EINEN Zylinder wo sich was durchgefressen hat - also kann man wenn man genau genug hinhört bestimmt den Unterschied zu den anderen drei Zylindern hören, oder ?

    Wer sagt mir jetzt noch wie ich genau die OTs der einzelnen Zylinder anfahre und dann festhalte (NW mit Schlüssel/Schraubenzieher arretieren oder wie)?
    Glaub an der Markierung NW-Rad is nur der OT von Zyl. 1, oder ?

    Wenn unser Pologirl einen Kompressor in der nähe hätte (und einen Schraubaufsatz für die Zündkerzenöffnung - wie in meinem Kompressionsmesskoffer für 17,-) dann könnte sie beim "Druckverlust" auch ggf. selber zumindest mal "abhören" ob was ins Kühlwasser oder ins Öl abhaut, oder ?


    Ja das denke ich auch Joey. Das müsste man auch als Laie hören können.

    Aber noch etwas: Wenn man einen Behälter mit genau definierter Luftmenge und genau definiertem Druck an die Zündkerzenöffnung anschließen würde, dann würde sich der Behälter durch die Undichtigkeiten entleeren. Wenn man die Entleerung messen würde, könnte man aus dem Entleerungsverhalten die Undichtigkeit genau bestimmen. Also nicht nur, OB es irgendwo undicht ist, sondern auch wie viel.


    Zitat:

    Wer sagt mir jetzt noch wie ich genau die OTs der einzelnen Zylinder anfahre und dann festhalte (NW mit Schlüssel/Schraubenzieher arretieren oder wie)?
    Glaub an der Markierung NW-Rad is nur der OT von Zyl. 1, oder ?


    Ich glaube, auf ein zwei Grad Kurbelwellendrehung kommt es nicht an. Und die restliche Genauigkeit bei den anderen drei OTs müsste man durch abzählen der Nockenwellenradzähne hinbekommen. Nehmen wir an, das Nockenwellenrad hätte 40 Zähne, dann wäre nach 10 Zähnen der nächste OT, nach 20 Zähnen der übernächste und nach 30 Zähnen der letzte OT erreicht. Dumm wäre es nur, wenn die Zähnezahl krumm wäre. Am besten noch ne Primzahl oder so.
    Aber das kann ja nicht sein, denn sie muss zumindest geradzahlig sein.

    Zitat:
    Denke aber in dem recht schmalen Band zwischen "anlasser dreht grad noch ohne stottern" und "anlasser dreht vollgas" wird sich da kaum ein großer Unterschied bemerkbar machen.
    Wird sich so um die 100upm abspielen der Unterschied - klar macht er was aus, aber obs ins Gewicht fällt müsste man mal nachmessen (mach ich dann mal mit meinem wenn ich dazu komm - orgeln bis der Akku leer is und dann schauen ob sich was geändert hat


    Wie gesagt, bei sehr hohen Drehzahlen müsste die Kompression in Richtung 25Bar gehen, weil volladiabatisch und die Luft quasi keine Zeit hat, zu entweichen. Klar ist: Die Entleerung pro Zeit (also die Druck änderung ) ist ungefähr proportional zum Druck, proportional zur Undichtigkeit und proportional zu Zeit, damit umgekehrt proportional zur Drehzahl. Da steckt schon implizit eine Differentialgleichung drin. Wenn ich etwas mehr Übung im Lösen von Differentialgleichungen hätte, könnte ich dir die Entleerungsfunktion in Abhänigkeit von der Drehzahl und der Undichtigkeit liefern. Aber das ist immer ein größerer Denkakt.
    Ich schätze mal, dass der Unterschied zwischen gerade noch durchdrehen und freudestrahlendem Anlasserorgeln 5-7 Bar Unterschied ausmacht. Wenn du das nachmisst, dann bitte filmen!


    Zitat:

    Differentialgleichung

    Ess ich zum Frühstück

    Naja ned ganz aber ich hab schon sehr viel "per Hand" rechnen müssen vom Studium aus - wenn du nicht weiter kommst her damit; bei mir isses eig. immer nur eine Zeitfrage.
    Zur Not hab ich eine Hand voll Profs die ich des ggf. für mich durchrechnen lassen könnte wenn ich nicht weiter komm.

    ---

    Für die Undichtigkeit der ZKD müsste mal also als Laie 4x jeweils auf OT drehen per Hand, da festhalten und dann Druck drauf geben.
    Menge is erstmal egal, wenns aus der Drosselklappe, dem Auspuff, oder dem Kühlwasserausgleichsbehälter pfeift is die ZKD hinüber (bzgl. Brennraum). Richtig
    Bräuchte man also "nur" einen Kompressor, einen Adapter Kompressor/Zündkerzengewinde und halbwegs gute Ohren.
    Pfeifen aus dem Entlüftungsschlauch müsste man dann halt immer noch unterscheiden zwischen Kolbenringen (lt. Link bis zu 60% Druckverlust i.O.) und der ZKD "Brennraum gegen Ölkanäle".

    ZKD "Öl gegen Wasser" sieht man ja im AGB (Karlis Bild mit dem Schmodder) oder im Öl (Wassergehalt zu hoch) und ohne Druckverlusttest.

    ---

    Denke mal des Meßgerät aus der PDF hat einfach zwei Manometeranschlüsse und einen sehr hohen Luft-Widerstand dazwischen (Verengung).
    Nach paar Sek. müssten sich die Druckverhältnisse angeglichen haben wenn der Brennraum komplett dicht is; da er aber undicht is stellt sich (bei bekannter Nachströmender Luftmenge) ein Druckgefälle dar, des halt dann in "%" angezeigt wird.

    ---

    Für den Laien reicht es aber glaub ich erst mal qualitativ zu Wissen, ob Luft abhaut in:
    -Ansaugtrakt (Einlassventil)
    -Auspuff (Auslassventil)
    -Kühlwasser (ZKD "Wasser gegen Brennraum")
    -Öl (über Kolbenringe normal, aber auch über defekte ZKD "Öl gegen Brennraum" möglich)

    Den Adapter kriegt man ggf. auch "allein" für geschätzte 5€ und einen Kompressor hat meist spätestens irgendwer im Bekanntenkreis (sollte halt ca. 10 bar drücken und etwas mehr Luftmenge bringen können als ein Billigteil zum Fahrradreifenaufpumpen (da die Kolbenringe bis zu 60% durchlassen).


    Differentialgleichung zum Frühstück? Du machst mir Angst Joey!
    Für mich ist das immer noch eine krasse Herausforderung.

    Dann versuche ich mal eine gescheite DGL zu basteln und schicke sie dir dann.

    Der Druckverlustmesser wird wohl genauso funktionieren,wie du schreibst. Zwei Druckmesser mit einer Verengung dazwischen. Ist der Zylinder arg undicht, fällt der Druck hinter der Verengung stark ab. Könnte man wirklich selbst bauen, aber man müsste genau wissen, wie die Verengung aussieht, damit die Werte vergleichbar sind.
    Was mich noch wundert: Ein kleiner Motor mit kleinen Kölbchen, der genauso gut abgedichtet ist, wie ein großer Kolben müsste beim Druckverlusttest viel besser abschneiden, als ein großer Kolben. D.h. die Ergebnisse müssten dann noch interpretiert werden. Einfach so die Prozente ablesen dürfte nicht ausreichen. (denke ich mir mal)


    Ich drück mich um fast alles was geht
    Trotzdem kommt man um so manches nicht herum; kanns auch ned ausm Stegreif aber wenn ich bisserl Zeit hab könnt des schon gehen

    Denke auch dass zuerst mal zwei "absolute" reichen und eine möglichst kleine Verengung (nadelöhr).
    Rechnen kann man ja immer noch selber wieviel %%e 6 bar von 10 bar sind


    Zitat:

    Rechnen kann man ja immer noch selber wieviel %%e 6 bar von 10 bar sind.


    Aber gerade so.

    Aber wie gesagt: Ist deine Verengung größer, zeigt das zweite Manometer weniger Druckabfall an. Dann kannst du zwar aus den Drücken die Prozente ausrechnen, aber die sind nicht vergleichbar.

    Genauso wie beim Viskositätsmesser. Da ist die Öffnung in Aussehen und Durchmesser ganz genau beschrieben und einzuhalten. Ansonsten kann man zwar messen, ob etwas dick oder dünnflüssig ist, aber man kann keinen Wert angeben, der mit der DIN-Viskosität vergleichbar wäre.


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