Wenn es bei genau -20Grad ist, ist das dann noch okay oder schon handlungsbedürftig?
weniger ist schlecht und mehr als 35 oder so ist auch schlecht begründung haste ja schon mehrfahr hier im Thread.
Wenn dieser Ölverbrauch aus der ablassschraube kommen würde oder sonst wo durch ölverlust am motor würdest du definitv flecken unterm Auto hinterlassen! Bzw wenn es nur bei erhöhten druch wärend der fahrz austritt müsste dein Motoraum verölt sein und ab und an mal n tropfen fallen lassen wen du stehtst. Also so schön ne undichte Ablasssschraube klingt, die wird es nicht sein :(
Druchverlustprüfung ist hier schon ein Link in diesem Thread zu. Selber machen ist je nach werkstattausstattung und eigenem Können möglich, aber nicht einfach!
MFG
Ferringo
Zitat:
würdest du definitv flecken unterm Auto hinterlassen!
Danke für Eure Antworten, also ich weiß, dass wohl etwas öl am motorblock ist. Beim Zylinderkopf in der Nähe ist ein schwarzes Dichtgummi Also zwischen dem Zylinderkopf und dem Motor ?! und da kommt ganz minimal Öl raus...
Ölflecken auf unserem Stehplatz, wo das Auto eigentlich dauerhaft geprakt ist, wenn wir zuhause sind, hab ich so noch keine gefunden.
Gestern wurde nochmal ins Kühlerwasser geschaut, da haben wir jedenfalls kein Öl im Wasser vorfinden können. Auf den Frostschutzprüfer warte ich noch...
Denke mal den Ölfilm müsste man im Ausgleichsbehälter oben drauf schimmern sehen können wenn da Öl im Wasser is.
Des war aber noch nirgendswo erwähnt - eher andersrum (Wasser im Öl).
Des verdampft aber wenn der Motor warm is und haut übern Entlüftungsschlauch in den Luftfilterkasten (und dann zur Verbrennung) ab.
Leicht Ölfeucht darf der Block sein, nur "naß" eben nicht.
Schwitzen is normal, auslaufen aber nicht.
Schwitzen = du siehst es von außen, merkst aber keinen "Pegelabfall" am Meßstab (Öl).
Könnt ja auch sein dass die Entlüftung dicht is und es deswegen des Öl mitverbrennt.
Aber erst mal den Druckverlust prüfen obs nicht doch die Dichtung/Kolbenringe is/sind
Hallo,
also im Kühlwasser ist auch kein Ölfilm zu sehen! Dieser weiße Schleim ist wieder da, auch nach einer heutigen Langstrecke von ca. 60km...
Aber im Öl selbst habe ich keinen weißen Schleim gesehen.
Macht sich eine ZKD auch anders bemerkbar, zum Beispiel durch ruckeln im dritten gang?
Druckverlustprüfung lasse ich machen, sobald mein Lohn da ist! Hoffe das wird nicht zu teuer?!
Zitat:
Dieser weiße Schleim ist wieder da
Macht sich eine ZKD auch anders bemerkbar, zum Beispiel durch ruckeln im dritten gang?
Druckverlustprüfung lasse ich machen, sobald mein Lohn da ist! Hoffe das wird nicht zu teuer?!
Ja der weiß-gelbliche Schleim, auch nicht viel kam nach dem Wegwischen wieder am Öldeckel zum Vorschein, er ist nirgends anders zu finden, sondern nur da... Werde aber mal ein Foto hochladen
Zitat:
Kann Kühlwasser ins Öl wenn die Kompression noch stimmt ?--> Das verstehe ich nicht so wirklich... Ich hab doch als Frau keinen Plan ob da irgendwelche Kanäle durch die Dichtung gehen... Für mich sieht sowieso alles gleich aus im Motor! Ich hab nen bisschen Ahnung, zum Beispiel wie ich nen Ölwechsel mache und nen Scheibenwischermotor vorne austausche, wie ich Reifen wechsel, wo sie Dk sitzt und der Luftfilter, das wars aber auch schon!
Sind da auch Ölkanäle durch die Dichtung gehend für die Nockenwelle oder so?
Also bei einer Kaputten Zylinderkopfdichtung kann Öl ins Kühlwasser gelangen oder durch einen Riss in Block bzw Kopf. Und Natürlich wird die NW durch Bohrungen von Block über ZKD in Kopf mit Öl versorgt!
Wenn das wirklich nicht viel am Deckel ist kann dass auch bei 60km feuchtigkeit durch Kurzstrecke sein. Finde 60km auch keine so brachial lange strecke.
Wenn du allerdings wirklich 1 lieter öl auf 450km verbrauchst dann hast du definitv andere sorgen. Die üblichen verdächtigen sind hier Ventilschaftdichtungen oder Kolbenringe. Bei Kolbenringen muss man sich dann auch mal das Hohnbild der Zylinder und das Höhenspiel der Kolbenringe im Kolben genau ansehen. Schaftdichtungen wären die Deutlich bessere ursache was kosten angeht, wenn auch nicht ganz billig. Je nach werkzeug kann hierzu sogar der Kopf montiert bleiben, jedoch ist es meiner meinung nach besser den Kopf herrunter zu nehmen, die Ventile von den Verkrustungen aus Öl und verbrennungsrückständen zu reinigen und neu einzuschleifen. Habe das bei etwa 190tkm beim 55PS Motor im 6n meiner Mutter gemacht und seid dem ist wieder Ruhe mit Ölverbrauch. In einer Werkstatt ist dieses aber glaube ich nicht wirtschaftlich. Villeicht haste ja einen Bekannten der dir da weiter helfen könnte oder hier im Forum jemand in der Nähe?
Was ist jetzt fast vergessen habe, könnte auch Öl über eine Defekte Kopfdichtung in den Brennraum gelangen und so verbrannt werden. Das wäre noch die allerbeste Alternative.
MFG
Ferringo
Hallo,
ich hab mir jettz gedacht, dass ich einfach mal nen Bild vom Öldeckel und vom Messstab mache, jetzt ist das kein weißer Schleim mehr, sondern bräunlicher Schleim....
Nach einer Autobahnfahrt, woich wegen den Wetterverhältnissen höchstens 110 fahren konnte, hab ich dann den Öldeckel nochmal fotographiert.
Auf dem Ölmessstab sehe ich keine Punkte, kein Wasser oder sonstiges....
Öl im Ausgleichsbehälter hab ich auch nicht gesehen.... Temperatur bei -25 Grad im kalten Zustand (vielleicht hab ich das auch falsch gemessen).
Das letzte Bild ist nach der Autobahnfahrt gemacht worden.
Hab den Öldeckel danach abgelassen und mal mit klarem wasser und einem Tuch abgewischt und das Auto draußen ohne Öldeckel stehen, damit das Kondenswasser verdunsten kann.... Hoffe das ist nicht tragisch wenn es regnet, hab ja Motorhaube zugemacht!
Achso und der oberste Schlauch zum Ausgleichsbehälter ist etwas warm, der untere kalt...
Das was auf dem Deckel zu sehen ist geht als Kurzstreckenschleim druch. Aber kannst den deckel wieder drauf machen, da das eh nicht verdunstet wenn das öl nicht warm ist, also richtig warm ist.
Das der untere Schlauch vom Ausgleichsbehälter kalt ist, deutet darauf hin, dass das Thermostat geschlossen ist. Wenn der Motor aber zu warum wird (anzeige deutlich über mitte) und der dann immernoch kalt ist ist das Thermostat defekt.
MFG
Ferringo
Danke, also denkste das ich mir laut der Bilder keine Sorgen machen muss wegen ner defekten ZKD? Aber soviel Schleim wegen Kurzstreckenfahrten, meine Güte!
Deckel ist wieder drauf lol
Habe mal darüber nachgedacht, dass ich vielleicht so ein Anti-Ölschlamm Zeugs kaufe udn das reinkippe, was meint ihr dazu?
Ja das Problem ist ja, dass ich nicht weiß, wann er in der Mitte ist, weil die Anzeige nicht funktioniert, trotz neuem Temperaturfühler...
Also ich weiß auch so, dass das Thermostat kaputt ist, weil wir haben den mal heißlaufen lassen und da ging der Ventilator ja nicht und haben dann das Thermostat überbrückt, dann ging der wohl.... Muss ich bei gelegenheit neu machen lassen!
LG
Zitat:
hab mir jettz gedacht, dass ich einfach mal nen Bild vom Öldeckel und vom Messstab mache
Anti-Ölschlamm Zeugs
So also nachdem ich den ganzen Öldeckel gestern sauber gemacht habe und wir dann ca. 70km Autobahn gefahren sind, ist dieser blöde Schlamm schon wieder da.
schau mal ob du durch das loch vom Öldeckel noch weiter unter den deckel schauen kannst. Ist da viel schleim, schauts nicht so gut aus, ist da fast nix würde ich weiterhin auf kurzstreckenfeuchtigkeit tippen... Das ganze ist nie so einfach. Da würde eine Druckverlustprüfung gut aufschluss geben....
MFG
Ferringo
Hallo,
ich hab mich bezüglich der Kosten einer Druckverlustprüfung in einer freien Werkstatt informiert und habe denen auch die Werte des Kompressionstest gezeigt, die meinten dann, dass die eine Druckverlustprüfung erst machen, wenn der Kompressionstest unregelmäßigkeiten von mehr als zwei bar aufweist, was bei mir nicht der Fall war.... Da es eben auch mehraufwand ist!
ich würde erst mal das Kühlwasser auffüllen auf Max und dann mal fahren wenn er nirgends tropft und das Kühlwasser voll bleibt hast auch keine kaputte ZKD.
ansonst wie schon mal geschrieben auf Abgase im Ausgleichsbehälter prüfen,die Zündkerzen anschauen oder den Brennraum mit dem Endoskope überprüfen.
Paar Gedanken zur ZKD:
Die ZKD muss drei Drücke gegeneinander isolieren:
1. Gasdruck im Zylinderraum
2. Öldruck in den Ölkanälen
3. Wasserdruck in den Wasserkanälen
Je nach Situation kann
1. Öl in den Zylinderraum
2. Öl ins Kühlwasser
3. Wasser in den Zylinderraum
4. Wasser ins Öl
5. Verbrennungsgase ins Wasser
6. Verbrennungsgase ins Öl
gedrückt werden.
Ob ein Materialfluss statt findet, hängt von den Druckdifferenzen ab.
Normale Drücke:
Öl: 1-3 Bar (anhängig von Drehzahl und Öldruckregler)
Wasser: 1-1,5 Bar (normalerweise 1 bar)
Brennraum: 0,1 - 100 Bar
Kühlwasser in Zylinderraum:
Wenn Kühlwasser in den Zylinderraum gelangt, verdampft es und wird ausgepufft. Es dampft mehr und länger aus dem Auspuff (weiß ) Durch die höhere Luftfeuchte der Verbrennungsgase gelangt ein kleiner Teil des Wassers ins Öl. Dadurch steigt der Ölschleimgehalt stetig und zügig.
Es kann nur dann Kühlwasser in den Zylinderraum gelangen, wenn der Druck im Wasser höher ist, als im Zylinderraum. Das ist nur im Ansaugtakt der Fall. Je weiter die DK geschlossen ist, umso mehr. Die Druckdifferenz kann bei kaltem Wasser und geschlossener DK maximal vielleicht 0,8-0,9 Bar sein. Bei heißem Wasser entsprechend mehr. Der Fehler ist nicht unwahrscheinlich und reicht, die Ölsahne kontinuierlich zu erhöhen.
Kühlwasser ins Öl:
Weil der Öldruck normalerweise deutlich höher ist, als der Wasserdruck, kann nur in ganz wenigen Ausnahmefällen Wasser über die ZKD ins Öl gelangen. Deshalb ist diese Möglichkeit unwahrscheinlich (Ausnahme: Wasser kocht oder Druck durch Abgase im Kühlwassersystem und/oder Ölpumpe verschlissen oder Öldruckregelventil defekt)
Öl in den Brennraum:
Wenn Öl durch die ZKD oder Ventilschaftdichtungen in den Brennraum gelangt, wird dieses zum Teil verbrannt. Dabei entsteht blauer Rauch. Das ist immer möglich außer im Verdichtungs- und Arbeitstakt.
Öl ins Kühlwasser:
Wenn Öl ins Wasser gelangt, bildet sich im Kühlsystem eine Öl-Wassermischung, die aussieht, wie schmutzige Hühnersuppe. Also viele Fett und Ölaugen auf dem Kühlwasser.
Hmmm sehr viel Fachchinesisch, aber dennoch gut. Vielen dank!
Ich hab ja deutlichen unterschied auf Zylinder 4 und 2, was aber wahrscheinlich damit zusammenhängt, dass ich die messung machen lassen habe, als er nur auf drei Zylindern lief...
Zitat:
denn es ist unwahrscheinlich, dass alle Zylinder gleich kaputt sind
Ja nee, so war das nicht gemeint. Die Zylinder verschleißen halbwegs gleichmäßig, aber ich habe Defekte also schlagartig vorkommende Schäden im Sinne von Dichtungsschäden oder Ventilschäden oder Risse im ZK oder vergleichbares gemeint. Diese tauchen normalerweise nicht gleichzeitig und in gleichem Maße bei allen Zylindern auf. Hoffe, das jetzt verständlich abgegrenzt zu haben.
Zitat:
Öl ablassen, abkochen (trocknen) und wieder einfüllen
aso ok
Das mit dem Thermometer ist eine gute Idee. Wobei man sich wahrscheinlich wundert, dass das Öl zunächst partout die 97-100°C überschreiten will, obwohl es kocht, wie blöde und Öl doch eigentlich einen viel höheren Siedepunkt hat. Und ausgerechnet dann, wenn das Kochen aufhört, wenn man also meint, das Öl würde sich abkühlen, zeigt das Thermometer steigende Temperaturen an. Scheinbar paradox, aber ist tatsächlich so.
Ich habe so einen Einkochtopf, den ich im Rahmen einer Mike-Sanders-Korrosionschutzfett-Sanierung gekauft habe. Bei dem kann man die maximale Temperatur einstellen. Sehr praktisch. ![]()
Zitat:
Die ZKD muss die drei Drücke auch "gegen Umwelt" isolieren.
Ferner bin ich mir nicht ganz sicher, ob ein leerer Akku und/oder schwacher Anlasser die Druckmessung maßgeblich beeinflusst, da ja nicht statisch gedrückt wird sondern er (falls die Kombi genug Kraft hat "durchzudrehen") immer nur bis zum OT verdichtet, oder
Die Kompressionsprüfung testet nämlich nur, ob ZKD, Kolbenringe und Ventile dicht sind - jeweils beim OT (wenn maximale Kompression anliegt).
Danke für den Link ![]()
Überleg grad wie ichs mir fast kostenlos nachbastel ^^
Aber (zur PDF): Beim Polo dürfte man die Kaputten Kolbenringe am ehesten im LuFi-Kasten bei dem Entlüftungsschlauch hören können (ggf kurz zuhalten um den ansaugtrakt auszuschließen - kurz wegen ölfontänen bei zu viel überdruck
)
Dabei am besten Peilstab drin und Einfülldeckel drauf lassen.
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Ich glaub nach "Umwelt" sind die wenigsten ZKD-Schäden; die meisten werden sich intern im Umkreis der Brennkammern abspielen wegen Druck und Temperatur. Wollts aber trotzdem ergänzen
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Zitat:
Je schneller der Anlasser dreht, umso weniger Zeit haben die Abgase, sich durch die Undichtigkeiten zu verflüchtigen
Ja das denke ich auch Joey. Das müsste man auch als Laie hören können.
Aber noch etwas: Wenn man einen Behälter mit genau definierter Luftmenge und genau definiertem Druck an die Zündkerzenöffnung anschließen würde, dann würde sich der Behälter durch die Undichtigkeiten entleeren. Wenn man die Entleerung messen würde, könnte man aus dem Entleerungsverhalten die Undichtigkeit genau bestimmen. Also nicht nur, OB es irgendwo undicht ist, sondern auch wie viel.
Zitat:
Wer sagt mir jetzt noch wie ich genau die OTs der einzelnen Zylinder anfahre und dann festhalte (NW mit Schlüssel/Schraubenzieher arretieren oder wie)?
Glaub an der Markierung NW-Rad is nur der OT von Zyl. 1, oder ?
Denke aber in dem recht schmalen Band zwischen "anlasser dreht grad noch ohne stottern" und "anlasser dreht vollgas" wird sich da kaum ein großer Unterschied bemerkbar machen.
Wird sich so um die 100upm abspielen der Unterschied - klar macht er was aus, aber obs ins Gewicht fällt müsste man mal nachmessen (mach ich dann mal mit meinem wenn ich dazu komm - orgeln bis der Akku leer is und dann schauen ob sich was geändert hat
Zitat:
Differentialgleichung
Differentialgleichung zum Frühstück? Du machst mir Angst Joey! ![]()
Für mich ist das immer noch eine krasse Herausforderung.
Dann versuche ich mal eine gescheite DGL zu basteln und schicke sie dir dann.
Der Druckverlustmesser wird wohl genauso funktionieren,wie du schreibst. Zwei Druckmesser mit einer Verengung dazwischen. Ist der Zylinder arg undicht, fällt der Druck hinter der Verengung stark ab. Könnte man wirklich selbst bauen, aber man müsste genau wissen, wie die Verengung aussieht, damit die Werte vergleichbar sind.
Was mich noch wundert: Ein kleiner Motor mit kleinen Kölbchen, der genauso gut abgedichtet ist, wie ein großer Kolben müsste beim Druckverlusttest viel besser abschneiden, als ein großer Kolben. D.h. die Ergebnisse müssten dann noch interpretiert werden. Einfach so die Prozente ablesen dürfte nicht ausreichen. (denke ich mir mal)
Ich drück mich um fast alles was geht ![]()
Trotzdem kommt man um so manches nicht herum; kanns auch ned ausm Stegreif aber wenn ich bisserl Zeit hab könnt des schon gehen ![]()
Denke auch dass zuerst mal zwei "absolute" reichen und eine möglichst kleine Verengung (nadelöhr).
Rechnen kann man ja immer noch selber wieviel %%e 6 bar von 10 bar sind
Zitat:
Rechnen kann man ja immer noch selber wieviel %%e 6 bar von 10 bar sind.![]()