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Achsaggregateträger-Schrauben lösen / befestigen

Polodreifahrer
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Polodreifahrer's Polo 6N2

Moin zusammen,

habe mich heute dazu überwunden die doofen Achsträger-Schrauben zu lösen.

Hinten links und rechts (die kürzeren, wo auch die Querlenker mit befestigt sind) liessen sich mit langsamer, stetiger Kraft lösen, die Schrauben sahen auch noch gut aus, kein Rost an der Gewindespitze, wo die beschissene Käfigmutter sitzt. Mit dem Fluid-Film AR-Rüssel reingegangen und geflutet. Diese Schrauben werden sich wohl wieder gut anziehen lassen.

Dann zur linken, vorderen Langschraube gewechselt. Liess sich schon etwas schlechter lösen, minimaler Rost an der Gewindespitze. Raum auch geflutet mit Fluidfilm.

Dann kam die rechte Langschraube dran. Und bums, die scheiss Mutter dreht durch

Nun die Frage, wie man am besten vorgehen soll. Wie es scheint, ist die doofe Mutter ja als eine auf ein Blechstück aufgeschweisste Mutter in den an den Hilfsrahmen angeschweissten Haltebock eingelegt. Dadurch, dass wohl das Blech der Käfigmutter rott ist, wird die Mutter nicht mehr eingeklemmt, korrekt?

Die Mutter selbst wird wohl kaum durchgerostet sein.

Soll man nun von der Serviceöffnung (siehe Bild 1) am Hilfsrahmen (der schwarze Stopfen scheint genau oberhalb der Käfigmutter zu sein?!) ein Loch zum Haltbock runter bohren, hat das mal jemand in Erwägung gezogen? Dann von dort aus einen Schweisspunkt auf die Mutter setzen?

Oder bohrt ihr ein Loch von aussen in den angeschweissten Halterahmen (Bild 2), um die Mutter zu fixieren?

Reicht da ein Loch, oder muss es doch eher ein "Fenster" sein, ein Quadrat? Wie gross? Wie startet ihr die Öffnung? Mittig, dann nach aussen erweitern?

Zugeschweisst werden muss wohl auch ein Loch, oder?

Vielen Dank schon einmal für Eure Hilfe!

Hat jemand dies mal durchführen müssen, wie wurde dann vorgegangen?

Super wäre, wenn jemand dann ein Foto von dieser "Operations-Nabe" machen könnte!

Mir fällt gerade noch ein, wenn man ein Loch von oben bohrt, dann könnte man doch auch die Mutter mit Stecknuss fixieren?! Dann müsste man sie nicht anschweissen...oder bin ich da auf dem falschen Weg?



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Servus, erstmal "Beileid" (aber gibt deutlisch schlimmeres)
Hier mal das Bild, das ich damals gefunden habe (nicht von mir; ich habs damals auch ohne Nebenrahmenabsenken geschafft):


Schlecht zu erkennen, schaut aber fast nach einem 6kant mit etwas Blech drüber aus.

Zitat aus dem Thread dort:
Zitat:
Flex, Fenster von 5x5cm rausgeschnitten, dadurch die Mutter wieder festgebraten und mal ordentlich den Rost dabei rausgeglüht, Fenster wieder zugeschweißt, Rostschutz drüber, Schwattmatt ausser Dose drüber, innenrein n Batzen MikeSanders, fertich.
Ließ sich dann mit der normalen Ratsche aufdrehen.


Wie schon per PN erwähnt, selbst wenn nur der Käfig hin ist (und die Mutter selbst noch intakt) so kann es trotzdem sein, dass der Käfig dir noch im Weg ist. Außerdem muss die dann ja später doch wieder irgendwie rein gebraten werden zum Festschrauben.
-> Ich würde anfangen seitlich einen Zugang fürs Festbraten zu Bohren (12er Loch oder so) und wenn du dann immer noch nicht ran kommst, kannst du ja immer noch "flexen".

Plan es gleich so, dass du hinterher gut zuschweißen kannst, dann kann auch der Prüfer bei der nächsten HU nicht meckern. (Gut versiegeln innen und außen und dann gut kaschieren hinter Unterbodenschutz ... natürlich nur, damit es nicht rostet ^^)

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Andere haben auch einfach massiv "Spannung" zwischen Nebenrahmen und Längsträger gegeben (Montiereisen) und dann war genug Reibung für die Mutter da. Plobielen geht übel studielen

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Alternative Pfuscheridee: von oben Beton oder kräftiges Harz rein gießen und dann aushärten lassen; dann hast du wieder einen "neuen Käfig" und musst nicht flexen. Klingt saublöd, funktioniert aber in meiner Statiksimulation (lese "im Kopf") in ca. 3 von 7 Fällen
Sollte nur flüssig genug sein, um "um den Käfig rum" zu fließen - nicht dass du dann genau da eine "Luftblase" im Guss hast.


Polodreifahrer
  • Themenstarter
Polodreifahrer's Polo 6N2

Sehr, sehr schöne Gedankengänge!

Die Idee mit dem Flussharz ist interessant! Irgendwie reizt es mich von oben doch mal ein Guckloch zu bohren.

Statisch müsste das eigentlich gehen, oder? Das Inspektionsloch ist ja auch in der Abdeckung des Hilfsrahmens eingebracht worden...

Ich fange mal an, evtl. doch zuerst mit der Druckmethode, dann geht's weiter...

Das "Fenster" wohl lieber mit einer Dremelscheibe, um feiner arbeiten zu können.

Das Blech scheint wohl für das Schweissen nicht zu dünn zu sein?!

VW: "Wir halten Sie auf Trab...!"



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