vw teilemarkt

G-lader überholen lassen wo?

alex80
  • Themenstarter
alex80's Polo 2F

Hi.
Hab schon lange nichts von mir hören lassen. Natürlich habe ich noch meinen Polo... Ich habe den Lader jetzt seit 10 Jahren drinnen und denke, dass eine Wartung fällig ist. Der Lader wurde damals von mir gebraucht aber gewartet gekauft... So der damalige Stand. Wenn man nach Firmen sucht, die Wartung anbieten, hat sich das ziemlich reduziert.
Welche könnt ihr denn empfehlen? Theibach ist halt echt teuer. Und die es damals so gab, haben die Wartung nicht mehr auf der Website, beispielsweise dubracers oder fts. Hat in letzter Zeit jemand seinen Lader warten lassen und gute Erfahrung gemacht?

Danke und guten Start in die Saison.



Nabend
Sls in hofgeismar kann ich empfehlen, hab meinen lader letztens da überholen lassen
Theibach gibt's noch
Mfg


Die Suchmaschine zeigt ganz oben an, dass Röttele noch Überholung und überholte Lader anbietet.
Classicparts und maxrpm haben noch neue Lader, maxrpm auch gebrauchte überholte

Mit den Firmen habe ich aber keine eigene Erfahrung. Ich habe noch einen neuen Lader in Reserve.



Also ich würde meinen Lader entweder selbst überholen oder ihn zumindest vorab weitestgehend zerlegen und eine Bestandsaufnahme/Bilder vom IST-Zustand machen.


wenn mans nicht kann, einschicken.
Meiner wurde bei Roettele geöffnet und gewartet. Bin damit zufrieden


G-Lader zerlegen und "überholen" ist kein Hexenwerk. Zu beeurteilen, was noch ok ist, oder ersetzt werden muss, da sieht es schon anders aus...


Hexenwerk vllt nicht, aber das mal eben so ohne Erfahrung zu lösen,, dafür wäre mir das Ganze dann doch zu teuer, wenns dann nicht mehr nutzbar ist oder schlimmstenfalls noch mehr damit zerstört wird.


Bei einer Überholung steht man ja aber heutzutage nicht mehr alleine da.

Es gibt doch genug Seiten, in denen erklärt wird, was zu tun ist, benötigt wird und was zu beachten ist.

[Dieser Link ist nur für Mitglieder sichtbar


  • [Dieser Link ist nur für Mitglieder sichtbar


  • Außerdem gibt es doch genug Leute (z.B. [Dieser Link ist nur für Mitglieder sichtbar
  • ), die schon unzählige G-Lader zerlegt haben und an Hand von Bildern entsprechende Beurteilungen abgeben zu können (sofern man sich beim fotografieren etwas Mühe gegeben hat und man darauf auch etwas erkennen kann)


  • Bei Instagram @maik_harder_ anschreiben der macht das fängt bei 600euro an.



    @83kw: was machst du beruflich?

    die 600,- sind dann aber schon wieder teuer. Bei Roettele 479,- und Gewährleistung.
    Aber das ist ja egal, wichtig, kann man selbst machen, kann man weggeben.
    Er hat alles, was er wissen wollte.
    Ich mache es nicht selbst! Und das nicht nur, weil schon die Arbeitsanweisung von maxprm bei mir nicht funktioniert.


    alex80
    • Themenstarter
    alex80's Polo 2F

    Ich habe immer viel selber gemacht, aber g-lader werde ich nicht machen. Theibach sit halt wirklich echt teuer und bei sls hat man im Netz oft schlechte Rezensionen gefunden. Aber eben alles älter und nicht aktuell.
    Ich werde da mal mrpm, theibach und roettele ins Auge fassen. Wie lange sind eure Erfahrungen denn schon her? Ich denke mir so, wenn vor 10 Jahren einer bei mrpm zuständig war für die g-lader, heißt das ja nicht unbedingt dass der immer noch dort ist und die Firmen haben ja nicht jede Woche 10 Lader auf der Werkbank. Sind ja selten geworden und Erfahrung rar

    Die Ölleitung macht ihr aller wieviel Jahre neu? Oder kann man die mit Bremsenreiniger spülen?


    Meiner liegt aktuell bei Röttele. Dabei hat Tim dann festgestellt, dass mein Lader, den ich vor vielen Jahren mal bei ebay Kleinanzeigen als Generalüberholt gekauft habe, schrott war. Tim macht immer Fotos und Videos von dem was er feststellt und was er macht und spricht alles mit einem ab, was gemacht werden soll und was Sinn macht.
    Ich muss dazu sagen, dass ich damals, als ich den besagten Lader gekauft habe, noch Jung und naiv war.
    Jedenfalls hat der Tim mir dann einen guten gebrauchten Lader organisiert, den er dann noch einmal überholt hat.
    Der Lader ist auch bereits fertig und ich warte darauf dass er in den nächsten Tagen wieder zurück kommt.


    Sanders Aussagen decken sich mit meinen Erfahrungen bei Roettele.
    Motor und Lader 2021 dort gemacht.
    Dafür fahre ich auch gern nochmals knapp 800km durch die Republik. Ich bin da gut aufgehoben


    Zitat:

    @83kw: was machst du beruflich?

    Es spielt doch keine Rolle, was man beruflich macht, solange man sich für Technik interessiert und sich generell nicht scheut, die Hände schmutzig zu machen bzw. sich solch eine Sache zutraut. Bilder helfen dabei umgemein (und sind in der heutigen Zeit ja auch kein Problem mehr - in den 90ern war das noch eine andere Sache)

    Natürlich braucht man das eine oder andere Werkzeug (Inbusschlüssel, Ratsche, ggf. Lagerabzieher, Sprengringzange, Montagehilfe für Lager/WDR,...) und muss bestimmte Dinge beachten (Wellendichtring nicht zu tief eintreiben, damit der Ölkanal nicht verschlossen wird (ggf. einkleben oder das herausrutschen mit entsprechender Abdeckung sichern), kleine Zahnriemenräder den Markierungen entsprechend montieren, Doppel-Riemenrad idealerweise noch im eingebauten Zustand lösen, Montagerichtung des Ausgleichsgewichtes merken, etc.

    Im Grund nichts, was man nicht hinbekommen könnte. Und die eine Hälfte bekommt man eigentlich immer entfernt.

    Das einzige, bei dem ich in Anleitungen nur mit den Augen rollen kann, ist die Verwendung eines Schraubendrehers zum trennen der Gehäusehälften oder dem Klopfen mit dem Hammer auf eine der Hälften. Ich benutze statt der originalen Gehäusehälftenschrauben einfach längere M6er Schrauben und trenne die Hälften einfach mit gleichmässigen leichten (Gummi)-Hammer. Damit besteht keine Gefahr, den Verdränger zu beschädigen und unkontrolliert herunterfallen kann die andere Gehäusehälfte auch nicht (wobei die bei mir ohnehin in eine mit Schaumstoff gefüllte Kunststoffwanne fallen würde.

    Wenn man sich die Anleitung von Mail Man G40 (g-lader.info) durchliest, dann hört sich das komplizierter an, als es am Ende letztendlich ist.

    Zudem lohnen sich die Anschaffungskosten benötigter Werkzeuge ja meist schon bei der ersten G-Lader-Überholung. Und der nächste Wartungsintervall kommt mit Sicherheit.


    Danke für die lobende Erwähnung! Ich bin immer dankbar, wie ich Anleitungen und Co. verbessern kann. Dass sich meine kompliziert anhören, nehme ich als Aufgabe mit - danke dafür. Geplant ist längs was auf Youtube und Co. zu machen aber das ist unglaublich zeitintensiv.
    Tatsächlich ist das Thema vielschichtiger als man denkt. Das geht mit der Auswahl der richtigen Teile los, denn was als "original" verkauft wird ist es häufig nicht. Manchmal lauert der Teufel im Detail, so hat man beim Auslasslager auch schon Kunststoffkäfige gesehen - ist halt billiger... Dann sollte ein Lader auch gründlich geprüft werden. Nur eine Handvoll neue Teile reinhämmern macht aus einem schlechten Lader keinen guten.
    Mein Rat: wer noch länger vor hat, G40/G60 zu fahren sollte sich in Ruhe in das Thema reinlesen, ggf. mit Leuten sprechen die das nicht gewerblich machen und sich dann selber rantrauen.
    Zur Ausgangsfrage: vielleicht hinterfragt man, warum Theibach vermeintlich teuer ist. Eine ordentliche Prüfung und Arbeit kostet etwas Zeit. Wenn man die Überholung nicht machen kann oder will, sollte man nicht den Igel in der Tasche haben.


    sicher habe ich gern den "Igel in der Tasche", aber in dem Fall der Laderüberholung gebe ich das definitiv weg. Das hat nichts mit "Hände schmutzig machen " zu tun, das ist schlicht und ergreifend die Erkenntnis, dass es Dinge gibt, die andere richtig gut und ich eben richtig schlecht mache.
    Ein Beispiel: habe gerade das OG meiner ehemaligen Garage, welche zu einem Haus umgebaut wurde im Trockenbaubereich begleitet. Ich arbeite gern mit Holz und auch Rigips ist o.k. für mich. Da ich aber auch echte Handwerker da hatte, bekam ich denn auch gern mal ein Feedback. Und dann kann man sehen, was manchmal alles noch beachtet bzw. was man wissen muss, um es ordentlich zu machen. Und es am Ende des Tages eben nicht ganz so schick aussieht, wie jemand der das sehr gut kann.
    Mit hat erstmals ein Profi gezeigt und gesagt, wie ein gutes Farbbild auszusehen hat und was man aus einem schlechten wie ersehen kann, z.B. eben dass die Rolle geschoben wurde, sie also nicht rollte, oder nicht kreuzweise gerollt wurde usw.
    Und Lernen heisst auch falsch machen und dafür zahlen. Dafür mache ich einige Dinge dann doch zu selten.


    @Mail Man G40
    Zitat:

    Dass sich meine kompliziert anhören, nehme ich als Aufgabe mit - danke dafür.

    So war das eigentlich garnicht gemeint - es zielte eher darauf ab, dass wenn man sich solch eine Anleitung das erste mal komplett durchliest, es sich so anfühlt als würde man daran Tage arbeiten, weil es so viele Schritte sind. Hatte man dann noch nie die Möglichkeit, bei einer Zerlegung/Überholung zuzusehen, und weiss nicht genau was auf einen zukommt, kann schon der Eindruck entstehen, dass soetwas für einen Laien unmöglich ist.

    Aber selbst wenn man irgendwann mal nicht mehr weiterkommt, besteht ja immer die Möglichkeit, sich kurzfristig im Forum entsprechende Erfahrungen/Tipps zu holen.

    Das erste mal dauert es, wie fast überall, meist am längsten (auch weil man geneigt ist, möglichst viele Bilder zu machen, um ihn am Ende auch wieder zusammen zu bekommen)

    Ich hab mir damals einen guten gebrauchten Lader besorgt und einfach mal angefangen, um zu sehen, wie weit ich komme. Das scheiterte gleich mal am Laderrad (Schraube war eingeklebt worden) - Dank DIY-Spezialwerkzeug, mit dem man das Laderrad festhalten kann, war das aber recht schnell gegessen. Das nächste Problem war die nicht passende Sprengringzange - aber auch das war mittels Feile schnell gelöst (solche Angaben sollten in einer Anleitung nicht fehlen)

    Was die Theibach-Preise angeht. Qualität hat eben ihren Preis - zumal sie ja auch eine Gewährleistung geben müssen. Einmal geschlampt, kann eben gleich mal einen frisch überholten Lader kosten. Und den bekommt man mittlerweile eben nicht mehr an jeder Hausecke.


    Morgen ,

    für mich kommt nur Theibach in Frage !
    Wegen vielleicht teuerstenfalls 100 Euro Ersparniss sich auf ein Risiko einzulassen ... Sehr fragwürdig !
    Mein Rüssellader stammt von Theibach , diesen habe ich 2015 von ihm bekommen .
    Bin absolut zufrieden damit , top Quallität , das lohnt sich !
    Grüße !


    @alex80

    Wer darf/durfte deinen G-Lader denn nun überholen? Das Thema ist ja nun schon 5 Wochen alt, da sollte der G-Lader ja eigentlich längst wieder zurück/eingebaut sein.

    Und was wurde alles gemacht bzw. was hat das ganze gekostet? Ist sicherlich für dein einen oder anderen hier interessant, weil das Thema die letzten Jahre eigentlich nicht mehr präsent war.


    Meiner war beim Röttele und ich würde ihn wieder da hin bringen…. Sehr klare Kommunikation, gute solide Arbeit und auch nach getaner Arbeit hilft Tim und sein Team jederzeit!


    Wollte mich nochmal zurück melden bezüglich meiner Erfahrungen mit Röttele. Und zwar sind diese auch nach Einbau und ersten Fahrten mit dem Polo durchweg positiv.
    Gutes Beispiel: Nach dem Einbau hatte ich erst statt 0,65bar nur 0,5bar. Nachdem ich Tim angeschrieben hatte, meinte er, dass ich den Riemen nicht stramm genug hatte. Da ich mir noch unsicher in der Thematik war, war ich beim Spannen des Riemens wohl etwas zu vorsichtig. Nachdem ich dann Tim's Rat befolgt hatte, kam ich auch auf etwas über 0,6bar.
    Dann lief der Motor im heißen Zustand sehr unruhig und bei einmaligen antippen des Gaspedals ging das schwanken weg.
    Daraufhin hatte Tim erst den Zusatzluftschieber im Verdacht. Aber nach Überprüfung schien diese i.O. zu sein. Dann meinte er zu mir "bei 70°C haben die oft mal Probleme", "Bitte erst mal den Co-Poti eine Umdrehung raus drehen und das Standgas 1/4 Umdrehung rein bitte"
    Nachdem ich das gemacht hatte, war das Schwanken dann auch weg.
    Ende des Monats gehts dann endlich zum TÜV, sobald ich mein Hausverkauf über die Runden gebracht habe. Und dann darf ich noch einen Monat G40 fahren Beim Alles Polo will ich auf jeden Fall mit dem G40 dabei sein.


    alex80
    • Themenstarter
    alex80's Polo 2F

    Sorry, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Ich habe mich entschlossen, den Lader erst später zu überholen. Also er ist gerade bei Röttele. Eine ausgesprochen gute Kommunikation. Viele Bilder des Bearbeitungsstandes werden geschickt. Ich habe 2 Lader hin geschickt. Einen der original drin war. Und der andere ein Ebay Kauf von vor 15 Jahren. Es stellte sich heraus, dass beide Lader in sehr gutem Zustand sind und sind bereits verpackt und warten auf den Versand. Im Laufe der nächsten Woche kommen die an und der überholte wird verbaut.
    Wie spannt ihr den Lader? Gibt es irgendwas was was in diesen 4Kant passt?


    Zitat:

    Wie spannt ihr den Lader? Gibt es irgendwas was was in diesen 4Kant passt?

    Drehmomentschlüssel/Ratsche(nverlängerung)/4kant-Schlüssel...

    Ganz blöd war VW damals ja auch nicht


    Antworten erstellen

    Ähnliche Themen