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Zylinderkopfschrauben

86c2Fx3
  • Themenstarter
86c2Fx3's Polo 2F

Hallo allerseits,
ich hatte jetzt schon bei 2 Motoren den Fall, dass die Kopfschrauben nach Anzugsregel angezogen anschließend nicht wirklich fest waren. Sie lagen so bei etwa 50Nm.
Da ist man schon ziemlich überrascht,warum der Motor nicht dicht ist, obwohl er frisch gemacht ist.
So richtig klar geworden ist es mir auch erst beim 2. Motor, weil man den Fehler ja eigentlich ausschließt.
Es waren ein 1,3NZ und PY und beide Pakete Schrauben waren von Febi Bilstein.
Habt ihr sowas schon erlebt, oder hab ich da eine schlechte Serie erwischt.



Wurden denn immer die kopfschrauben neu gemacht beim
Kopf abmachen, das sind ja dehnschrauben die besser immer erneuert werden
Mfg


Hallo,
nach welcher Regel? Schrauben neu?
40, 60, 1/2U
Schrauben etwas eingeölt/Köpfe auch?



...und immer sicherstellen, dass in den Gewindebohrungen im Motorblock kein Wasser oder Öl ist. Ansonsten ist mglw. ein gemeinsamer Faktor der Drehmomentschlüssel.


86c2Fx3
  • Themenstarter
86c2Fx3's Polo 2F

ja genau immer neue Schraubensätze frisch aus der Packung.
Anzug 40Nm,60Nm,90°,90°
Bohrungen mit Pressluft auspusten,
Die neuen Schrauben sind übrigens mittlerweile immer leicht geölt, vermutlich, damit man es nicht vergisst.

Vermutlich dehnen die Schrauben sich, werden aber nach 180° noch nicht fest.
Das würde erklären, dass wir bei etwa 60Nm (oder etwas drunter) bleiben.

Die lassen sich dann weiter anziehen und ich habe sie jetzt mal auf 90Nm angezogen.
Dann suppt auch nichts mehr und die Kompression ist auch da.

Den ersten Motor hat der Kollege dann leider verschrottet, bevor mir klar wurde, wo der Fehler ist.


Hi,

mir ist das im gleiche im Frühjahr beim Lösen der Kopfschrauben aufgefallen, dass die nicht gleichmäßig fest waren.
Der Motor hatte zu dem Zeitpunkt keine 10 Betriebsminuten & der Block war frisch aufgebaut.

Das ist auf jeden Fall ein guter Hinweis. Ich werde bei meinem Motor noch einmal schauen & die Schrauben nachziehen. Die Schrauben waren auch von Febi.

Gruß,

Sebastian


Hallo
Ihr redet immer nur von Schrauben.Habt Ihr vielleicht die gleichen "mangelhaften" Kopfdichtungen gekauft ( ohne Stahleinlage die sich setzen ) ?
MfG


...und auch mal darauf achten, wie lange sie Schrauben wirklich sind. Da werden Schraubenlängen von 92-110mm für den 86C angeboten.

Zudem gilt es auch die Drehmomente des Schraubenherstellers zu beachten - die können nämlich von denen aus den RLF abweichen.


Ich nehme immer Schrauben und ZKD von Elring, da gabs noch nie Probleme, die Reinz ist von der Verarbeitung deutlich schlechter und bei den billigen sowieso. Ajusa (schreibt man das so) wäre noch ne Alternative für ZKD



Zitat:

Ich nehme immer Schrauben und ZKD von Elring, da gabs noch nie Probleme


Das stimmt, die nehme ich ebenfalls...
Bisher noch nie Probleme mit gehabt


Gut möglich, dass sich die ZKD gesetzt hat.
Ne Stahleinlage hat die definitiv nicht.

Die Teile waren auch nicht wirklich teuer...

Wenn dem so ist, kann ich sie ja übern Winter nochmal neu machen.
Aktuell habe ich unter Last & im Schubbetrieb ein Pfeifen.
Wenns nicht die Dioden an der Lima sind, wäre das der nächste 'Verdächtige'.

Grüße,

Sebstian


Hallo
Kopfdichtungen - auch wenn diese als sogenannte Weichstoffdichtung angepriesen/bezeichnet werden - haben "unsichtbare" Stahleinlagen.Bis ca. 1988 ( wechsel erfolgte mit Einsatz der Tassenstößel am EA 111 Polo bzw. ET Nr. von 036 auf 030.....) wurde die Form "Z"( Einlagen ) verwendet und dann auf "S" umgestellt ( Material Rauhblech 0,25 mm wurde beibehalten - "S" drückt weicher/nicht scharfkantiger wie "Z" und gibt "Energie" zurück --> Vorspannung ).
MfG


Mag sein. An meiner Dichtung musste ich eine kleine Ecke wegnehmen. Das ging ohne Probleme. Ich meine da war am Rand keine Metalllage drin. Die Dichtung war, soweit ich mich erinnere von Elring.


86c2Fx3
  • Themenstarter
86c2Fx3's Polo 2F


Ich habe auch die Dichtung von Elring drin und die Schrauben von Febi, von denen kaufe ich jetzt schon Jahrzehnte. Blöd auch, dass die erste verbaute Dichtung diesmal ausgerechnet von Reinz war.
Nachgebende Schrauben sind mir allerdings in über 30 Jahren nicht vorgekommen.
Die Zeiten, wo man noch die Schrauben nachgezogen hat, dachte ich wären eher vorbei.
Also wir wollen jetzt nicht esoterisch werden und bei den Fakten bleiben.

Ja, es gibt verschiedene Längen für NZ (96mm) und PY(92mm) aber die Nummern stimmten.
Aber gut, die nächsten werde ich vor dem Einbau nochmal nachmessen.
Wären die Schrauben zu lang würde ich mit Nachziehen keine Kompression hinbekommen.
Mit Nachziehen auf 90Nm ist alles Dicht und ich habe Kompression.
Das bedeutet leider aber auch, dass ich das Moment im Blick behalten muss.

Gut entweder hat sich die Dichtung mehr als erwartet gesetzt (oberhalb von 60Nm), oder aber die Schrauben ließen sich weiter dehnen, als gebraucht wird.

Da ich das Verhalten jetzt aber schon 2 mal gesehen habe, dachte ich, ich melde mich mal.


Moin,

hab gerade meine Schrauben überprüft.
60Nm hatten sie alle.
Am Zylinder 3 Einlass und etwas auch am Zylinder 4 Einlass waren die Schrauben etwas lockerer. Die sind jetzt ebenfalls auf 90Nm nachgezogen.

Ich denke nicht, dass sich die Dichtung gesetzt hat, eher dass die Gewindereibung in den Bohrungen zu unterschiedlich ist & damit die Schrauben von nach dem Einbau eine unterschiedliche Vorspannung hatten.


Grüße,

Sebastian


Zitat:

dass die Gewindereibung in den Bohrungen zu unterschiedlich ist & damit die Schrauben von nach dem Einbau eine unterschiedliche Vorspannung hatten.

genau deswegen wird ja nur mit 60NM angezogen und dann mit Winkelgraden


Aber es macht doch keinen so großen Unterschied:

Wenn bspw. auf Schraube 1 die 60Nm eine Vorspannung von 500N generiert & auf Schraube 2 von nur 300N, weil deren Gewindereibung größer ist, bleibt der Unterschied bestehen, wenn man anschließend beide Schrauben mit 90° anzieht.

Durch das relativ kleine Drehmoment am Anfang ist der Einfluss der Gewindereibung zwar geringer als wenn man nur auf Moment anzieht, aber er ist trotzdem vorhanden.


60 NM bei der Schraube sind ja nix.
dann muss das gewinde schon tierisch verrotzt sein.
Mal mit ner Schraube und per Hand kontrolliert?



Habe meine letzte Dichtung einfachg mit n Schlagschrauber und alten Schrauben angeknattert , da ich kein Bock mehr auf den Haufen hatte


Hab die Kopfdichtungen immer von Elring, Goetze, Reinz und die Schrauben von VW oder Elring genommen. Auch bei diesen Marken sind die Teile sehr preiswert, da lohnt kein no name oder Aufkäufer wie febi.
Bei Verbau nach Anweisung und schon oben beschriebener gründlicher Reinigung gab es bisher nie Probleme.


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