vw teilemarkt

VW Polo 6n2 - Springt nicht an

gelöschtes Mitglied

    12V.

    das auf dem photo sieht sehr abenteuerlich aus, läßt aber nicht erkennen, was der da zusammengebastelt hat.



    Je nachdem wie da gepfuscht wurde, kann es auch sein dass dir da ein Kriechstrom deinen Akku leer zieht.

    Zitat:

    12V

    möööp, ~13V
    Maximale Ladeschlußspannung ist 14,8V, ab dann beginnt er rechnerisch zu gasen.

    Hab selber grad vorgestern zwei im Keller "brodeln" lassen mit bis zu 15V (bei ~10°C im Keller).
    Is gut für die Durchmischung des Elektrolyts (Säure/Wassergemisch), sollte man aber ned "allzu" lange machen, da dabei Wasser verdampft und man sonst nachfüllen muss (geht ja heutzutage nimmer so einfach bei dem Wartungsfreien "Glump").
    Außerdem entsteht Knallgas (gasförmiges, getrenntes Wasser) weshalb man generell gut lüften sollte beim laden.

    Also Aufladen, bis die Ladespannung ~14,5V is und einige Zeit nachm abklemmen des Ladegerätes sollte sich die Leerlaufspannung des Bleiakkus auf ca. 12,6V festfahren und is somit schon fast komplett voll und reicht definitiv für min. 5 mal starten (je nach Kapazität mehr) - Rest lädt eh deine LiMa auf.

    Des "brodeln" kann man richtig hören wenn man nahe genug ran geht mitm Ohr; bei ungeregelten Netzteilen (~15V machen die klar) also laden, bis es brodeln anfängt und dann aufhören, des reicht dann.

    Kannst ja jede Stunde mal nachschauen ob der schon brodelt bzw. ab 14V aufwärts hat bzw. bei ~ 0,5A Ladestrom steht.

    Hab mit meinem leeren Akku mit ca. 11,5V Leerlauf ca. 2,5A ausm Netzteil gezogen beim anklemmen (hat immerhin einen "Stromzeiger" dran ^^)
    Gebrodelt hat eine schon früher bei ca. 13V (trotz 14,8V lt. Rechnung), da sie wahrscheinlich durch ca. 10 Tiefentladungen und Sulfatierung schon gut "alt" ist und auch mit ~3 Jahren nimmer die jüngste.
    Beim brodeln hat die (grobe) Messung ca. 0,5A ergeben.

    Sicherstes Zeichen dass sie voll genug für dich is, is aber eben des "brodeln" ab ca. 14,x Volt LADEspannung (= ca. 13V LEERLAUFspannung)
    Chemisch doch relativ träge, deswegen dauerts etwas (bis zu 1,5h) nachm abklemmen, bis du ihre LEERLAUFspannung stabil messen kannst.
    Wenns schön kalt is, stabilisiert sich die etwas schneller.

    ---

    Nochmal zur Warnung für "überleser": 14,8V rechnerisch (also ca. 14,5V gemessen) sollte die oberste Ladespannung sein die man dem 12V-Bleiakku im Endstadium des Ladevorgangs zumutet, ab da in etwa gast er spätestens aus.
    Sie sollte sich dann nach etlichen Minuten irgendwo zwischen 12,5 und 13V einpendeln, was für min. 5x starten reichen sollte; den "Rest" lädt dann die LiMa.


    gelöschtes Mitglied

      Also das selbe hatte ich auch mal mit diesen Klack-Geräuschen da, bei mir wars die Batterie



      Sieht ja abendteuerlich aus das Geflicke. Manchen sollte man morgends nach dem Frühstück gleich auf die Finger kloppen.

      Kabel richtig machen und die Batterie laden. Das Ladegerät wird wohl eine Anzeige haben wenn die Batterie voll ist, oder?
      Auf jeden Fall kann das die Ursache sein, bei so einem Gemurkse sind die Auswirkungen unberechenbar. Einfach beobachten nachdem die Batterie geladen ist.


      gelöschtes Mitglied

        Zitat:

        möööp, ~13V
        Maximale Ladeschlußspannung ist 14,8V, ab dann beginnt er rechnerisch zu gasen.


        ich bin davon ausgegangen, dass er so´n altes billig ladegerät hat. und da gibt es welche mit 6V oder 12V.
        ne 13,8V taste hab ich noch nicht gesehen


        Amu
        • Themenstarter

        so Auto funktioniert wieder!
        hab das kabel ausgetauscht und batterie wieder aufgeladen!
        danke für die antworten!
        hab ein altes ladegerät hast schon recht maik! ^^
        der stecker vom lichtschalter hat auch was abbekommen, kann man den einfach beim VW-Laden kaufen?

        Gruß


        gelöschtes Mitglied

          1j0 972 999 17 polig


          Zitat:

          6V oder 12V

          Wenn der Schalter auf 12V steht liegen grobe 15V an, die wegen den hohen Ladeströmen auf bis knapp unter 12V zusammenbrechen.
          Ändert trotzdem nix dran dass der Bleiakku wenn man ihn "vergisst" im Keller bei ~15V gekocht wird bis er trockener is als Pfeffernüsse zu Weihnachten.

          => aufpassen und beim "gasen" abschalten, da Akku voll =)


          Ich stimme dir voll zu Joey, guter Beitrag oben, aber soweit ich weiß, gasen normale Bleiakkus schon bei 14,4V. Beschwören will ich das jetzt allerdings nicht.

          Zitat:

          Gebrodelt hat eine schon früher bei ca. 13V (trotz 14,8V lt. Rechnung), da sie wahrscheinlich durch ca. 10 Tiefentladungen und Sulfatierung schon gut "alt" ist und auch mit ~3 Jahren nimmer die jüngste.


          Das erinnert mich irgendwie an einen Zellenschluss, den ich mal hatte.
          Batteriespannung war irgendwas um die 10V, also vermeindlich tiefentladen. Beim Anschluss an ein kräftiges 30A Ladegerät ging der Ladestrom direkt an den Anschlag. Es begann sofort heftig zu gasen. Die Batteriespannung stieg trotz des hohen Ladestromes nicht auf die normalen Werte.


          Sulfatieren sollte sich so äußern, dass einfach kein oder nur sehr wenig Ladestrom mehr fließt. Durch den geringen Ladestrom bricht die Spannung im Ladegerät nicht mehr zusammen und man kann an der Batterie sofort Spannungen oberhalb der Gasungsspannung messen und es fängt auch sofort an ganz leicht zu gasen. Schließt man die Batterie ans Auto an, orgelt der Anlasser nur sehr schwerfällig und sehr kurzer Orgeldauer scheint die Batterie wieder tiefentladen zu sein.



          Antworten erstellen

          Ähnliche Themen