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Was passiert eigentlich genau beim Anlernen des Steuergerätes?

Haa... das kann ich dir so genau auch nicht sagen. Aber ich denke mal das es keine 2. Infoquelle geben wird weil ich schon öfter gehört habe das Fahrzeuge nach dem anlernen der DK schlechter liefen als vorher obwohl alles richtig ausgeführt wurde. Wir selbst mussten schon eine DK beim lupo tauschen da sich diese nichtmehr vernünftig anlernen lies.

Chris



Karl-Alfred Römer
  • Themenstarter
Karl-Alfred Römer's Polo 6N

Hey Moment: Ein Auto, das vor dem Anlernen gut gelaufen ist, ließ sich nicht mehr anlernen und nachher musste die DK getauscht werden? Klingt ja sehr interessant!

Möglicherweise haben wir eben versehentlich ein Problem aufgedeckt. Beim Anlernen der halb offenen DK fährt das Steuergerät die Klappe an eine Position, von der es meint, dort wäre die Klappe halb offen, was aber nicht sein muss. Das müsste zu Unplausibiltäten zwischen Klappenwinkel und Saugrohrdrucksensor (oder Luftmengen/massenmesser) führen. Es sei denn, das Steuergerät nutzt genau diese Unplausibilitäten zur Kalibrierung der DK. Aber dann könnte sich das DK eigentlich das Anfahren der verschiedenen Positionen sparen.

Es ist noch einiges unklar.
Man müsste drüber nachdenken, ob man unsere alten Drosselklappen nicht irgendwie umbauen kann auf berührungslose Abtastung. Damit der ganze Potikram man endlich aus unseren Polos verschwindet.


Ja genau ich kann mich erinnern bei mir ist er auch einmal nur auf 45 Grad und dann wieder zurck, meine Theorie das SG (Steuergerät) hat Folgende infos

DK ganz offen
___________ = 45 Grad
DK ganz zu

Also der Weg von Zu bis Auf :2 = 45 Grad wenn die DK in takt ist
glingt doch Logisch



Zitat:

Man müsste drüber nachdenken, ob man unsere alten Drosselklappen nicht irgendwie umbauen kann auf berührungslose Abtastung.

Unrentabel. "Aktive" Sensoren (induktiv, kapazitiv, optisch) sind zu teuer auszuwerten und selber basteln lohnt bei der doch recht geringen Anzahl defekter Potis wahrscheinlich nicht.

Spekulation:
STG könnte eine Strommessung machen (bis wohin dreht der Motor = mechanischer Anschlag in Vollgasrichtung) oder bei weniger als 90° Öffnungswinkel Referenzwerte nehmen in Bezug auf die Drehzahl.
Denke eher zweiteres, da Strommessungen in so einem elektrisch labilen Umfeld wie im KFZ nur grob Sinn machen.

Die 45°-Theorie geht aber auch nur bei 90°-DK-Stellern, könnte aber grob stimmen, da der Bereich der runden DK-Scheibe relativ linearisiert ist (wie Karli schon mal wo anders bemerkt hat).


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