Polo 6c Bj. 2015
mit Schrecken habe ich gestern gesehen, dass am hinteren Radkasten ganz hinten zum Ansatz der Stoßstange der Lack aufblüht. Also deutlich weiter hinten als der höchste Punkt beim Radkasten. Größe etwa 5-6cm.
Der Polo ist unfallfrei, keine Kratzer, keine Nachlackierungen. Der Polo ist doch verzinkt. Dort nicht?
Ist das ein typisches Problem bei dem Modell?
Der 6R sollte vollverzinkt sein.
Aber das bedeutet ja nicht, dass er dadurch niemals rosten wird. Blechteile stoßen und reiben nunmal aufeinander, Verwindungen der Karosserie und Temperaturschwankungen, sowie kleinere (unbemerkte) Parkplatzrempler tun ihr übriges. Ein kleiner Haarriss/Steinschläg/gerne vom TÜV durchgeführte "Klopfproben" mit dem Schraubendreher genügen ja schon, dass Feuchtigkeit eindringen kann.
Aber hat der 6R nicht eine 12-jährige Garantie gegen Durchrostung?
Da kommt es dann darauf an, was im Kleingedruckten steht (z.B. von innen nach außen oder dass z.B. bei nachträglicher Konservierung die Garantie erlöscht, etc.)
bin nun weiter.
von wegen unfallfrei!
Zwar so gekauft, aber bei VW stellte sich schnell heraus, dass hinten rechts das Seitenteil ausgebessert wurde.
Damit ist die Gewährleistung schon mal gegessen und man wendet sich nun anderen zu. Im Kaufvertrag ist er als unfallfrei geklariert.
Das ist ja ärgerlich ... aber irgendwie mittlerweile auch schon normal.
Und wie immer weiss der Vorbesitzer (der das Fahrzeug damals ebenfalls als unfallfrei erworben hat und von dessen Vorbesitzer er keinerlei Daten mehr besitzt) von nichts...
Deswegen sollte man vor dem Kauf immer kurz mal eine Abfrage bei carfax, autodna, carvertical, etc. machen. Da sieht man meist sehr schnell, was Sache ist und kann den Verkäufer darüber informieren, was er da verkauft. Somit kann er nicht mehr behaupten, er wisse von nichts und ihn ggf. Anzeigen, falls er sein Fahrzeug weiterhin als unfallfrei anbietet.
Mittlerweile muss man sich echt schon überlegen, bei einem Kauf alles (heimlich) mitzuschneiden oder sich direkt als Influencer auszugeben und einfach dreist das Verkaufsgespräch filmen oder zumindest 1-2 Zeugen mitzunehmen.
das ist wohl wahr. Km-.Stände werden ja auch immer wieder manipuliert. Insofern bleibt ein Restrisiko.
Eine Anfrage bei VW hat jetzt die drei Reparaturen rausgeworfen. Und da ich ein Scheckheft habe und viele andere Rechnungen habe auf Namen des Vorbesitzers (komischerweise leider nicht die drei VW-Reparaturrechnungen...) lässt sich gut nachweisen, dass die Schäden bei dem Vorbesitzer passiert sind.
Trotzdem: was bringt das Ganze?
Rückabwicklung mit Wertausgleich ist nach 15tkm keine Option mehr.
Kann man eine nachträgliche Preisreduzierung erwirken, wenn ich das Fahrzeug behalte und selbst dann als "Unfallauto" weiter fahre, dies dann beim Weiterverkauf auch angeben darf.
Oder wie wird denn in solchen Fällen noch verfahren?