Zitat:
Schweißnaht oben auf dem Ausrückhebel gebrochen
Mir ist das auch passiert, drei Monate nachdem ich meinen 6N2 bekommen hatte, also vor fast drei Jahren
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Bei mir war der Hebel am Getriebe kaputt. Ich konnte keinen Ersatz finden und habe ihn deshalb selbst geschweißt. Wenn du das auch schweißen willst und nichts kaputt machen möchtest, geht das sogar, ohne das Getriebe auszubauen. Zuerst die Batterie ausbauen, damit nichts durchbrennt. Dann die Kühlwasserschläuche vom Thermostat lösen, um mehr Platz zu haben (danach Kühlflüssigkeit nachfüllen). Anschließend die Oberfläche mit einem Winkelschleifer reinigen und plan schleifen. Danach lässt sie sich problemlos und fest schweißen. (Mein Getriebe ging Monate später kaputt, aber der Hebel war noch intakt.)
Hallo, ich hab genau das selbe mit meinem 6N2 1,4L 60PS (Motorkennbuchstabe: "AUD" und Getriebekennbuchstabe: "ETD")
@Acevin1 Ich schließe mich mal zur Lösungssuche an. Falls wir noch jemanden mit dem Problem finden, könnten wir doch glatt mal versuchen bei VW gesammelt einen Kulanzantrag einzureichen. Klingt schon fast nach Fehlplanung oder Sollbruchstelle und ungefährlich ist sowas eigentlich nicht.
Zur Vorgeschichte:
Mir wurde meiner vor ca. einem Jahr mit fast frischem TÜV von einem KFZ-Mechatroniker Azubi verkauft.
Die Kupplung wurde schon gemacht. Angeblich wäre nur das Kupplungsseil, der Thermostat und der Öldruckschalter (siffte raus) zu wechseln.
Flexrohr und diverse Ersatzteile wie ein Scheinwerfer gabs sogar mit dazu.
Später kam heraus, dass da noch mehr im argen war. Laut der 1. Werkstatt hätte der so nie durch die HU kommen können. Hab zuerst auch den Murks (tatsächlich von Bowden, aber mit Unterlegscheiben zum Hebel hin, usw.) entfernt und ein automatisch nachstellendes Kupplungsseil von Triscan in OE-Qualität verbaut. Da war dann auch das weiße Plastikteil zum zurückstellen dabei, dass viele verbummeln oder wegschneiden und ggf. durch Kabelbinder ersetzen.
Bei der ersten Probefahrt innerorts war er noch kalt. Ich dachte es wäre jetzt behoben. Bei der 2. Fahrt 2x25KM wurde ich eines besseren belehrt. Sobald es über dem Gefrierpunkt ist, merkt man es mit zunehmender Motorwärme ganz schnell. Auch trennt bei mir die Kupplung nicht mehr richtig, sobald er warm wird. Im Sommer teils auch beim Kaltstart. Merkt man aber nur im Stand, wenn er beim Start (eingelegter Gang und getretene Kupplung) etwas losruckt, aber stehen bleibt oder wenn man den Rückwärtsgang einlegen möchte.
Da ich schonmal einen Getriebeschaden bei einem 6N hatte, weil mir beim Antriebswellendichtring auf der Fahrerseite nur während der Fahrt Öl raus ist, war das mein erster Anhaltspunkt.
Anschließend hab ich Getriebeöl nachfüllen wollen und siehe da, trotz Mischung aus Motor- und Getriebeöl auf allen erdenklichen Bauteilen, fehlte dem Getriebe nicht soo viel. Bei späterer Kontrolle ist mir sogar was entgegen gekommen (Stand beim Einfüllen vorne höher als hinten -> nicht zu empfehlen). Folglich hatte ich seit dem 1. Einfüllversuch praktisch mehr als genügend drin und kaum oder nichts verloren. Seitdem merke ich sogar, beim Schalten ob vorne mehr Reifendruck drin ist oder weniger... Es lässt sich wesentlich schonender schalten, wenn man über 2000 U/Min. drauf hat. Auch wenn der Polo extrem Niedrigtourig fahrbar wäre.
Mit den anderen Geschichten verschone ich euch mal.
Zur Lösungsfindung:
Hatte Kontakt mit mehreren Werkstätten und einem Getriebespezialisten, letzterer sagte mir die Hauptwellenlager haben bei den ETD Getrieben zu viel Vorspannung. Deswegen gehen die zwischen 120.000 - 180.000 KM kaputt. Die meisten 6N2 haben vermutlich schon mehr runter, weswegen die meist schon ein Austauschgetriebe drin haben. Ein gebrauchtes, nicht generalüberholtes Getriebe kann also nach kürzester Zeit ebenfalls kaputt gehen.
Zitat:
Die Werkstatt möchte mir für 700€ ein neues Getriebe anbieten....