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Radialwellendichtring Getriebe. Eine Frage an die Experten

Polodreifahrer
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Polodreifahrer's Polo 6N2

Moin zusammen,

bin gerade dabei auch den Radialwellendichtring beim Getriebe auf der rechten Antriebsseite zu erneuern. Habe an der Stelle Getriebeölverlust gehabt. Zur Info, das Getriebe ist ein Austauschgetriebe, welches vor ca. 20.000km eingebaut wurde.

Wollte mit einem Schraubenzieher den Ring herausholen, dabei ist mir der ganze grüne Metall-Ring (weiss nicht, welche Fachbezeichnung dieses Bauteil hat) entgegen gekommen, der Dichtring ist im grünen Metall-Ring drin geblieben.

Jetzt die Frage: Ist es korrekt, dass dieser grüne Metall-Ring nur im Getriebe eingesteckt ist, oder ist da jetzt etwas defekt?

Muss, wenn der Ring nur reingetrieben wird, dieser zusätzlich mit Dichtmasse eingebracht werden?

Dichtmasse dann zur Sicherheit auch aussen am grünen Ring zum Getriebekörper hin als Dichtstreifen anbringen?

Als Dichtmasse würde ich die Liqui Moly Silikon-Dichtmasse schwarz nehmen (für Öl- und Getriebewannen).



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Früher gab es diese Hülse einzeln, das ist aber nicht mehr so, Von VW bekommt man den Simmerring nur noch mit der Hülse. Diese wird mit Dichtmittel eingeklopft. Nicht zu tief, damit nix am Lager angeht

Hinter der Hülse sollte auch eine Feder und Druckscheiben sein


Zitat:

Wollte mit einem Schraubenzieher den Ring herausholen, dabei ist mir der ganze grüne Metall-Ring (weiss nicht, welche Fachbezeichnung dieses Bauteil hat) entgegen gekommen, der Dichtring ist im grünen Metall-Ring drin geblieben.


das habe ich noch nie hin gekommen , bei alle getrieben die ich je gemacht habe ist immer der Simmerring zuerst raus gekommen .

Zitat:
Jetzt die Frage: Ist es korrekt, dass dieser grüne Metall-Ring nur im Getriebe eingesteckt ist, oder ist da jetzt etwas defekt?

Muss, wenn der Ring nur reingetrieben wird, dieser zusätzlich mit Dichtmasse eingebracht werden?

Dichtmasse dann zur Sicherheit auch aussen am grünen Ring zum Getriebekörper hin als Dichtstreifen anbringen?

Als Dichtmasse würde ich die Liqui Moly Silikon-Dichtmasse schwarz nehmen (für Öl- und Getriebewannen).


Alles ok , das ist so , Normal kommt da nichts dran ,Nicht vorgesehen .

Wenn man den falsch eintreibt wird der undicht , Deswegen ist es ratsam was dran zu machen .

Zitat:
Früher gab es diese Hülse einzeln, das ist aber nicht mehr so, Von VW bekommt man den Simmerring nur noch mit der Hülse.


Gibt es immer noch einzeln , zumindest bekomme ich die immer von VW einzeln , Nur beim golf 4 hat sich das geändern hülse inkl Simmerring


Zitat:
Diese wird mit Dichtmittel eingeklopft. Nicht zu tief, damit nix am Lager angeht


Nope ohne Dichtmittel , aber viel machen das einkopfen falsch und somit wird es undicht .
OEM ist da auch nie was dran . Steht auch nix dazu in den rep leitfaden .

Der wird bis anschlag eingetrieben .

Zitat:
Hinter der Hülse sollte auch eine Feder und Druckscheiben sein


Nope Feder und so weiter ist am Achsflansch



Polodreifahrer
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Polodreifahrer's Polo 6N2



Hatte mich auch wirklich sehr erstaunt, dass da der ganze Metallring mit herauskam!

Werde also den Metallring wieder eintreiben (bekommt man dass ohne Spezialwerkzeug hin? Holz oder ähnliches) und aussen zum Getriebekörper zusätzlich Dichtmasse anbringen. Innen beim Metallring (zwischen Aussenfläche des Metallringes, welches eingetrieben wird und Getriebekörper) also keine Dichtmasse?

Der Radialwellendichtring wird auch erneuert (OEM VW) und die spezielle VW-Dichtmasse am Ring (hattest Du Steffen schon mir erläutert). Der Radialwellenring nur eintreiben bis Anschlag, nichts an den Aussenflächen des Ringes.

Ich frage mich, ob es wirklich der Radialwellenring war, der die Undichtigkeit erzeugt hat, oder doch eher der Metallring?! So richtig defekt sieht der Radialwellendichtring nicht aus. Oder täuscht das?

Könnte man vom Foto (siehe Bild) etwas ableiten?


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Polodreifahrer
  • Themenstarter
Polodreifahrer's Polo 6N2

wenn man das Foto vom Metallring betrachtet, da hat wohl jemand Dichtmasse dran gemacht? Wer weiss, was die Instandsetzer da veranstaltet haben?!


so auf bild kann man nichts sehen . Ist öl am Gehäuse ist der ring undicht .

ist am Achsflansch Simmerring undicht

Aber wie man sieht haben die den schon eingeklebt und das sehr unprofessionell . ( Überholungs Firmen ebend )

rot makierung

Gelb in den Bereich mache ich rundum auch dichtmittel als Sicherheit dran .

Ich verwendet da VW Dichtmittel für die Nockenwellenhaube , das ist flüssiger als Dichtmasse für bsw Getriebegehäuse abzudichten .


Bilder


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Bei den 084er Getrieben wurden die Wellendichtringe teils direkt ins Getriebegehäuse gesetzt.
Könnte man das hier nicht ebenfalls machen, oder passt dann die Länge der Antriebswellen nicht?


Zitat:

sieht haben die den schon eingeklebt


und genau deswegen würde ich da auch wieder Dichtmittel verwenden, wer weiß was da im Argen ist. Würde das Dichtmittel allerdings af die Klemmfläche auftragen, damit es auch dort ist, wo es dichten soll.

Zitat:
Der wird bis anschlag eingetrieben


Sorry, die Hülse sah auf den Bildern so lange aus...



Zitat:

Bei den 084er Getrieben wurden die Wellendichtringe teils direkt ins Getriebegehäuse gesetzt.
Könnte man das hier nicht ebenfalls machen, oder passt dann die Länge der Antriebswellen nicht?



Das ist auch bei den ersten 6n Getrieben auch noch so , da diese Anfahrthilfe nicht haben .

Dadurch ist der Achsflansch anders von der Länge und dadurch gibt mit /ohne Anfahrthilfe andere Wellen längen .


Zitat:
und genau deswegen würde ich da auch wieder Dichtmittel verwenden, wer weiß was da im Argen ist. Würde das Dichtmittel allerdings af die Klemmfläche auftragen, damit es auch dort ist, wo es dichten soll.


Ich sage (darf nicht mehr , bevor es wieder Ärger gibt ) nix dazu , die Überholungs Firmen die ,die Getriebe so schön Silber anmalen ..........


Polodreifahrer
  • Themenstarter
Polodreifahrer's Polo 6N2

Da legt der Steffen den Finger in die offene Wunde...bin schon auf 180 und mehr... Was soll man machen, war das erste kaputt gegangene Getriebe in meinem Leben. Hatte einen Subaru L1800 mit 289.000km ohne Getriebeschaden, auch mein Polo II hatte 255.000km ohne Getriebeprobleme gelaufen.

Musste eine Lösung finden den Schaden zeitnah zu reparieren, da ich den Wagen täglich benötigte.

Sonst hätte ich das Getriebe gerne dem Steffen zugeschickt, ich weiss, dass Du es mit Sicherheit wieder top in Ordnung gebracht hättest!

So muss ich die Schose selber 100% gedichtet bekommen, hilft ja nichts sich darüber aufzuregen

Soll ich lieber ein Neuteil der grünen Hülse einbauen (wie lautet die OEM-Nummer?), oder reicht es die Klebreste zu entfernen, alles zu säubern, und gerade bis zum Anschlag den Ring einzutreiben. Mit einem Holzklotz?

Zur Sicherheit an den von Dir gelb markierten Stellen Dichtmasse (dünn?) auftragen? Hast Du auch dafür die OEM-Nummer?

Dann zusätzlich hätte ich einen ordentlichen Dichtstrang aussen zwischen grüner Hülse und Getriebekörper angebracht. Nicht glätten, als Wulst ausgeführt.

Reicht das?


Zitat:

Soll ich lieber ein Neuteil der grünen Hülse einbauen (wie lautet die OEM-Nummer?), oder reicht es die Klebreste zu entfernen, alles zu säubern, und gerade bis zum Anschlag den Ring einzutreiben. Mit einem Holzklotz?

Wenns noch "rund genug" ist (ohne Macken) alles penibel sauber machen und neu rein dichten mit ölfester Dichtmasse lochfrei rundrum "am Kragen", innenrein nichts (drin soll nur der Simmering dichten).
Weiches Holz nehmen und schauen, dass du schön genau "gerade" (axial) bleibst.

Die Dichtwurscht muss an der Stelle keinen Druck aushalten und auch keine Drehung (die bekommt nur der Simmering mit), nur eben ölfest sein und eine Temperatur von vermutlich bis ~110°C oder so.
Ich würde ihn außen ganz leicht rausquellen lassen und dann einfach wenns fest ist mit dem Messer trimmen der Optik halber (ist aber technisch nicht nötig ^^).

---

Jaaa, die Diskussion mit den Abtriebswellenlagern (Rollenwälzlager), dem Alugehäuse/Stahlwellen und der Vorspannung etc. hatten wir hier schon ein paar Mal ... v.a. wenn mehr Drehmoment dran geht (GTI Getriebe).


Die Hülse hat ja eine Presssitz, und genau an der Stelle würde ich dünn die Dichtmasse auftragen, denn genau da soll es auch dicht sein.
Eine Wurst aussenrum war ja schon, scheint nicht viel geholfen zu haben.

Probiere mal die Hülse mit der Hand rein zu drücken, dann siehst ja wie streng die rein geht. Wennst nicht weit kommst und die noch nicht verdrückt ist, würde ich sie wieder verwenden.


Zitat:

Da legt der Steffen den Finger in die offene Wunde


War nur ne allgemeine aussage zu den Silber malen Überholungs Firmen .

Genaues Darf ich ja nicht mehr sagen ,sonst gibt ja wieder Ärger von Oben und von Firmen .


Polodreifahrer
  • Themenstarter
Polodreifahrer's Polo 6N2

Aufregen darf / sollte man sich schon können über die "Leistung" der Instandsetzer, jetzt bin ich auch schlauer! Werde die Firma auch noch damit konfrontieren, wenn es auch nicht so viel bringen wird...Kann sogar sein, dass die das Getriebe schon mit dem Fehler erhalten hatten, wer weiss?

Jetzt noch einmal zum Verständnis:

Bild 1: Wenn ich Euch richtig verstanden habe, dann die Flächen (C), also das, was Kontakt mit dem Getriebekörper hat, nicht mit Dichtmasse versehen, nur sauber machen (dito die Flächen am Getriebekörper), sprich Metall an Metall anliegen lassen.

Die Flächen A mit der Dichtmasse versehen, im Bereich B sind ja vier "Griffmulden", da sind also keine Andruckflächen für die Dichtmasse, oder? Da könnte also wieder ein Leck entstehen(?!).

Bild 2: Um auch die Bereiche der vier "Griffmulden" abdichten zu können, würde ich eine ordentliche "Dichtwurscht" (Formulierung von Joey) nach Einbringen der Hülse im Bereich von D anbringen. Liqui Moly empfiehlt diese "Wurscht" nicht zu glätten (abzuziehen), sondern eher "wurschtig" zu lassen...Als Dichtmasse habe ich im Hause: Liqui Moly Silikon Dichtmasse, schwarz, Art. 6185. Soll von -40 bis +225 Grad einsetzbar sein. Empfehlenswert?

Das Abziehen wäre nur optische Angelegenheit. Mehr Dichtmasse wäre aber wohl besser. Oder?

So Vorgehen korrekt?


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Ich mach das immer in die 90 Grad Kante/ Ecke dran (rote Linie ).

So das in Richtung loch und Gehäuse abdichtet .

Dann drückt nicht in Richtung Loch zum Lager oder quält nach außen in nicht so .

Da mein Grün ( D 188003A1 ) ist sieht man wenn nicht

Problem ist wenn man die Hülse raus macht ist die Beschichtung beschädigt und wird dadurch undicht


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Ich würde genau im Übergang von "C" uf "A" die Pampe schmieren und noch leicht die Fläche Richtung "C", aber nicht an die schräge Anfasung vorne


Polodreifahrer
  • Themenstarter
Polodreifahrer's Polo 6N2

Also würde es schon ausreichen, wenn man wie von Steffen geschildert, eine Dichtmasse im Knickbereich (rote Linie) anbringt (Farbe schwarz vom Liqui Moly stört mich nicht). Dadurch wird auch ausreichend der Bereich der "Griffmulden" abgedichtet?!

Wenn man zusätzlich nach Einbringen der Hülse eine dickere "Dichtwurscht" anbringt, schadet es wohl auch nicht, oder? Wäre dann halt mehr Dichtmasse im Bereich Hülse zum Getriebekörper...oder kann das dumme Nachfragen durch einen TÜV-Prüfer nach sich ziehen?

Ist das Mittel von Liqui Moly ausreichend, oder muss es das von VW sein (Info von Steffen: D188003A1)?!


Eine dezente Dichtwurscht entlang der roten Linie reicht, es sollte keine Extramaßnahme nötig sein im Bereich der "Griffmulden", da es wie gesagt/geschrieben nicht wirklich Hochdruckdicht sein muss, sondern nur grob gegen Auslaufen sichern muss (bei eine Ölsäule von 20cm darüber weit weniger als 1ATÜ/bar).
Wen deine Getriebeentlüftung oben noch intakt ist, reicht da unten eine haardünne Materialstärke; wenn du also 1mmØ aufträgst und dann bündig rein klopfst, sollte das für die nächsten ~247 Jahre halten

Eben so, dass eine "angemessene Menge" dran bleibt, um die "rote Linie" auszufüllen, aber nichts nach innen rein geht zu den beweglichen Teilen.
Alles was drüber hinausgeht (v.a. wenn du "dick drum rum kleisterst") bringt nicht signifikant mehr Dichtung, schaut aber für den Prüfer dann "unprofessionell" aus (auch wenn das eigentlich egal sein kann, das ist vermutlich nicht mal ein geringer Mangel, solange es dicht ist ... solange man es erklären kann, ist alles gut ^^).
Wie gesagt, abschneiden geht immer noch kurz drauf


Polodreifahrer
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Polodreifahrer's Polo 6N2

Jetzt ist unter herum alles entfernt für die Sanierung der Vorderachse!

Könnte jetzt aus dem Polo nen Hovercraft machen

Gut, dass ich mir vor kurzem ne Flex zugelegt habe! Die Sturzschrauben waren dermassen angegammelt! Schlagschrauber habe ich ja nicht.

Bis auf die Radlagergehäuse wird dann alles erneuert sein.

Die Schraube beim Achsträger habe ich von oben lösen können. Serviceöffnung gebohrt, ein Loch in die Käfigmutter und ein Inbusschlüssel reingesteckt, dadurch verkeilte es sich und ich konnte die Schraube lösen! Das Gewinde der Schraube war auch schon etwas beschädigt. Wer weiss, wer die wie stark angezogen hatte?! Jetzt ne längere Karosserieschraube beim Freundlichen besorgt und ich werde oben dann mit ner "länglichen" Scheibe aus 3mm Stahl (30mm breit) kontern.

Zum neuen Radialwellen-Dichtring: Werde diesen wohl zuerst in die grüne Hülse eintreiben, natürlich die Hülse dabei unterkoffern...denn die scheiss Ölwanne ist schon ziemlich im Weg, um ausholen zu können. Getriebe ist ja nicht ausgebaut

Denke auch, dass ich nur vor Einsetzen der Hülse entsprechende Dichtmasse anbringen werde und nicht danach drum herum...hoffe, dass dann Ruhe herrscht!


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Polodreifahrer
  • Themenstarter
Polodreifahrer's Polo 6N2

Wenn Joey es schon gerade angesprochen hat, wie kann man überprüfen, ob die Getriebeentlüftung noch intakt ist?! Nicht, dass da bei mir zu viel Druck aufgebaut wird?!


Zitat:

Zitat:

Bei den 084er Getrieben wurden die Wellendichtringe teils direkt ins Getriebegehäuse gesetzt.
Könnte man das hier nicht ebenfalls machen, oder passt dann die Länge der Antriebswellen nicht?



Das ist auch bei den ersten 6n Getrieben auch noch so , da diese Anfahrthilfe nicht haben .

Dadurch ist der Achsflansch anders von der Länge und dadurch gibt mit /ohne Anfahrthilfe andere Wellen längen .


Danke! Dann werd' ich die Blechnäpfe für die Wellendichtringe an meinem 085er weglassen und die Wellendichtringe direkt einsetzen. Das 084er, was ich momentan fahre hat auch keine.


Zitat:

wie kann man überprüfen, ob die Getriebeentlüftung noch intakt ist?

Blas halt mal rein unten und schau, ob es oben (bei dem ~10cm langen schwarzen Hartplastikschlauch) raus pfeift
Ansonsten kannst du ggf. auch oben "rückwärts" mit einem flexiblen Draht/Kabelbinder/... durch die Entlüftung rein langen ins Getriebe (also durch den sw. Plastikschlauch). Sollte aber i.d.R. frei sein; mit viiiiiiiel Staub UND Ölschaum kööööönnte da mal was festglibbern über die Jahre - aber das ist vermutlich eher die absolute Ausnahme

Hovercraft klingt genial, hau rein - DEN Umbau gabs hier noch nie


Polodreifahrer
  • Themenstarter
Polodreifahrer's Polo 6N2

Das habe ich nicht ganz verstanden. Das Getriebe ist ja nicht ausgebaut. Der Entlüftungsschlauch geht doch in das Kupplungsgehäuse, oder? (siehe Bikd von meinem alten ausgebauten Getriebe). Wie kann man dann merken, ob irgendwo Luft aus dem Entlüftungsschlauch herauskommt? Wo soll man einblasen? Einfüllschraube? Oder Ablassschraube?

Bild 2: Habe jetzt mit improvisiertem Einschlag-Werkzeug den neuen (OEM VW) Radialwellen-Dichtring in eine neue beim Freundlichen beschaffte Hülse eingetrieben bis zum Anschlag. Was auffällt ist, dass der alte Ring (ein "Null-Acht-Fünfzehn"-Produkt, was da die Instandsetzer verwendet haben) etwas weiter in der Hülse drin ist, ist wohl auch etwas dünner, als der OEM VW.

Liegt der Flansch beim neuen Ring dann auch etwas besser an, oder wird das durch die Feder im Flansch sowieso ausgeglichen?


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Zitat:

Der Entlüftungsschlauch geht doch in das Kupplungsgehäuse, oder? (siehe Bikd von meinem alten ausgebauten Getriebe).

Stimmt, der "weiße Zugang" oben ist vorderhalb (und nicht hinterhalb) der Entlüftung; aber ggf. kann man das schwarze Schläucherl warm machen und abziehen.
Aber wenn da einer unten rein bläst und du hörst es oben raus pfeifen, dann sollte die schon offen sein.
Kurz gesagt "schwarze Schlauch soll frei sein und nicht verstopft", dann passt alles mit der Entlüftung

Dein Einschlagwerkzeug gefällt mir

Der alte schaut mir jetzt vom Foto her nicht so aus, als hätte der gesifft, ich kann mich aber irren.
Ich tippe eher auf die "Lücke in der alten Dichtwurscht" außenrum.


Polodreifahrer
  • Themenstarter
Polodreifahrer's Polo 6N2

Stimmt, den Schlauch sollte man herausholen und wieder einstecken können. Scheint nicht sehr festgeklemmt zu sein (siehe Bild). Soll man in die Einfüllöffnung reinblasen? Mit Druckluftpistole mit wenig Bar?

Glaube auch, dass wohl eher die Hülse für die Undichtigkeit verantwortlich war. Jetzt kommt alles neu (OEM VW). inkl. des VW-Dichtfetts, das in der Lippe des Radial-Wellenrings als Staubschutz eingebracht wird. Und die Hülse bekommt die dezente "Dichtwurscht" bevor ich sie mit einem Holz eintreiben werde. Die Ölwanne ist leider etwas im Wege der Schlagrichtung...schauen wir mal...


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Polodreifahrer
  • Themenstarter
Polodreifahrer's Polo 6N2

Moin zusammen,

habe fertig!

Da das Dichtsilikon von Liqui Moly nicht so dünn portioniert werden konnte, habe ich jetzt doch eine, wenn auch dezente "Dichtwurscht" zwischen grüner Hülse und Getriebekörper beim Einschlagen bekommen.

Wohl nicht wirklich nötig, stören tut es mich aber auch nicht...

Der Anzugsdrehmoment der 6er Inbusschraube für den Flansch liegt bei 25 Nm, korrekt?

Besonders eine Frage an Steffen: Die Menge vom Dichtfett von VW (dat blaue Zeug...) für die Lippe im Radialwellen-Dichtring so richtig dosiert? Wenn man zu dick aufträgt, und nicht in der Lippe "abzieht". dann transportiert man beim Einsetzten des Flansches Dichtfett in den "Flanschraum". das wäre wohl nicht so dolle, oder?

Info an Joey: Den Entlüftungsschlauch (ich sollte ihn wohl oben am Getriebegehäuse abziehen und dann einmal reinpusten?!) habe ich nicht abgezogen, kommt man leider nicht so leicht dran.

Eine weitere Frage habe ich zu den Gelenken der Achswellen getriebeseitig: Wie viel Fett soll ich da noch ergänzen? Nur zentral, oder auch da, wo die Kugeln sind Fett eintragen?


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Zitat:

Besonders eine Frage an Steffen: Die Menge vom Dichtfett von VW (dat blaue Zeug...) für die Lippe im Radialwellen-Dichtring so richtig dosiert? Wenn man zu dick aufträgt, und nicht in der Lippe "abzieht". dann transportiert man beim Einsetzten des Flansches Dichtfett in den "Flanschraum". das wäre wohl nicht so dolle, oder?


Sieht soweit o.k. aus und wenn was nach innen kommt ist das nicht so schlimm.

Zitat:
Eine weitere Frage habe ich zu den Gelenken der Achswellen getriebeseitig: Wie viel Fett soll ich da noch ergänzen? Nur zentral, oder auch da, wo die Kugeln sind Fett eintragen?


Kommt drauf an wie viel noch drin ist , zu viel ist auch nicht gut .
Da könnte die Manschette platzen .

Wenn du die wellen draußen hast . Kannste am die länge messen ?

Von Außengelenk ( Gewinde ) bis zur anderen seite wo Innengelenk . Aber da bis zum ende der A- Wellen Stange .


Polodreifahrer
  • Themenstarter
Polodreifahrer's Polo 6N2

Wenn ich beim Gelenk getriebeseitig alles gefluchtet habe (siehe Bild), man kann ja die inneren Manschetten etwas aus- oder zusammenschieben, dann hat die rechte Welle von Aussenkante Gelenk getriebeseitig bis Aussenseite Gewinde eine Länge von ca. 75,2 cm.

Die linke Welle hat eine Länge von ca. 52,7 cm.

Denke, dass ich nur dezent etwas Fett ergänzen werde. Ist ja auch nur im Bereich der Achsgelenke zum Flanschbereich hin des Getriebes möglich. Die Manschette sind ja nicht ab. Sehen noch gut aus für die Jahre. Gibt es für diese ein Pflegemittel, oder ist das Quatsch?


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Da ist ja kaum unterschied zu den 6n2 GTI wellen .

758 mm und 542mm


Polodreifahrer
  • Themenstarter
Polodreifahrer's Polo 6N2

Die Federbeine sind auch recht überdimensioniert. Entsprechen denen, welche im Polo 3 Combi verbaut wurden. War aber so ab Werk verbaut, die bei ZF / Sachs hatten sich auch gewundert, als ich nachfragte...

Was fehlt ist die Koppelstange.

Hab' halt nur satte 50 Pferdestärken


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